23.07.2019

Wendepunkte – Abschluss des großen Themenspezials

Politik, Journalismus – die gesamte Gesellschaft muss sich neu erfinden, weil die Digitalisierung es verlangt.

Im dritten und letzten Wendepunkt der gleichnamigen Beitragsreihe scannen Master-Studierende des Instituts für Journalistik unsere privaten und beruflichen Daten im Netz. Dabei greifen sie die drängendsten Fragen besonders kontrovers geführter Netz-Debatten auf:

Zunächst nimmt Marie Stapel in einer kurzweiligen Podcast-Miniserie unsere Gesundheitsdaten unter die Lupe und fragt: Wie sicher ist unsere Krankengeschichte noch, wenn in zwei Jahren die elektronische Patientenakte in den Praxen hängt? Sie spricht mit Patienten mit seltenen Erkrankungen und Gesundheitsexperten über den Nutzen und die Risiken der zentralen Datenspeicherung.

Wer ist überhaupt für einen verantwortungsvollen Umgang mit den neuesten Entwicklungen der Digitalbranche verantwortlich, wollte Britta Röös wissen. Sie räumt in einem Listicle mit fünf Irrtümern einer digitalen Ethik auf und fordert Politiker, Unternehmen und die Gesellschaft zu zielführendem Handeln und kritischem Hinterfragen auf.

Der Herausforderung des eigenverantwortlichen Umgangs mit der digitalen Privatsphäre hat sich Maximilian Zienau gestellt. In einem Selbstversuch will er sich seine Daten von Plattformen, E-Mail-Providern und Messanger-Diensten zurückerobern.

Zum Abschluss schlägt Sarah Müller die Brücke zum Journalismus. In einer Infografik und verschiedenen Beiträgen arbeitet sie die Machtstrukturen und Einflussmöglichkeiten des großen Tech-Riesen Google auf deutsche Medienunternehmen heraus.

Kann der Journalismus so noch unabhängig sein? Mit dieser Themencollage schließt die Beitragsreihe Wendepunkte. Master-Studierende des Instituts für Journalistik hatten darin auf die Digitalisierung als großes Thema unserer Zeit geblickt und sich gefragt, wohin die digitalen Wendepunkte führen können.

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