11.07.2019

wende. – Multimedia-Stories vom digitalen Wandel

Politik, Journalismus – die gesamte Gesellschaft muss sich neu erfinden. Weil die Digitalisierung es verlangt. Master-Studierende des Instituts für Journalistik blicken in einem dreiteiligen Online-Dossier auf einzelne Kapitel des großen Themas unserer Zeit. Wohin führen die digitalen Wendepunkte?

Der erste Teil von wende. setzt sich mit dem digitalen Wandel in der Berufswelt auseinander. Ist die Digitalisierung ein Jobkiller oder Chancengeber? Das Multimedia-Feature zum Thema findet in experimentellen Video-Formaten differenzierte Antworten auf diese Frage und schaut dafür schwerpunktmäßig auf den Beruf der Journalisten, aber auch auf andere Branchen.

Meike Sartorius wollte von einem Automatisierungstechniker und einem Finanzberater wissen: Wird ihr Job durch die Digitalisierung ersetzt? Oder blicken sie frohen Mutes in die Zukunft? Die Sicht aus dem Produktionssektor wird dem Dienstleistungssektor direkt gegenübergestellt – was die Antworten in einen anregenden Kontext setzt.

Wie Algorithmen die journalistische Berichterstattung verändern können, hat Marie-Christine Spies in ihrem Beitrag durchleuchtet. Im Gespräch mit Christopher Stolz, der zu dem Thema geforscht hat, werden dabei auch die ethischen Probleme automatisch generierter Nachrichten diskutiert.

Dass die Digitalisierung für den politischen Journalismus eine gigantische Chance sein kann, zeigt schließlich Gordon Wüllner in seinem Beitrag „Feierabend, rasende Reporterin!“. Die Botschaft des Videos: Journalisten sollten es im Netz ruhig mal langsam und ungefiltert angehen lassen – und stattdessen lieber den 20-sekündigen TV-O-Ton in den Papierkorb werfen.

Dass auch kurzweiliges Mobile Reporting kreatives Potenzial birgt, zeigt Franziska Weil. Per Instagram-Stories leitet sie die Beiträge jeweils ein und gibt so einen Überblick über wichtige Fakten und Studien zu den jeweiligen Themen.

Zum Multimedia-Feature: heute-morgen-uebermorgen.digital/blog/snowball/wendepunkt/

wende. ist unter Leitung von Prof. Dr. Michael Steinbrecher und Prof. Dr. Günter Rager im Master-Seminar „Journalismus und Theorie und Praxis“ entstanden. Die Beiträge des Master-Jahrgangs 2018/2019 erscheinen auf dem Online-Magazin für digitale Zukunft HeuteMorgenÜbermorgen.