Die Masterstudentinnen Carla Sommer, Susanne Hoffmann, Franziska Weil, Meike Sartorius, Sarah Müller, Svenja Kloos und Laura Baer (v.l.n.r.) präsentierten die Ergebnisse ihrer Studien zum Thema „Content Marketing“, die sie im Seminar von Prof. Dr. Wiebke Möhring (5.v.l.) durchgeführt hatten.

08.11.2019

Vortrag bei der Medienversammlung der LfM

Studierende haben Ergebnisse ihrer Masterprojekte zum Thema „Content Marketing“ vorgestellt.

Der Transfer von der Wissenschaft in die Praxis, die Vorstellung innovativer Projekte und ein dialogischer Austausch standen im Mittelpunkt der diesjährigen Medienversammlung der Landesanstalt für Medien NRW (LfM). Masterstudierende des Instituts für Journalistik haben auf der Tagung die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Masterprojekte vorgestellt, die sie im vergangenen Semester im Seminar von Prof. Dr. Wiebke Möhring erarbeitet haben.

Oberthema aller drei Projekte war das Phänomen „Content Marketing“: Immer häufiger verschwimmen die Grenzen zwischen dem, was „klassischer“ Journalismus einmal war und dem, was heute als Journalismus bezeichnet wird. Bei Content Marketing produzieren Unternehmen etwa Texte oder Videos, die einen Mehrwert bieten, eine Geschichte erzählen, und dabei vermeintlich journalistisch aussehen – obwohl sie eigentlich eine Form von Werbung sind.

Wie Rezipienten dieses Phänomen und das Verschwimmen der Grenzen zwischen journalistischen und nicht-journalistischen Inhalten wahrnehmen und was das mit der Glaubwürdigkeit des Journalismus macht, haben die Masterstudierenden in ihren Studien untersucht. Auf der Tagung hatten sie Gelegenheit, ihre Ergebnisse interessierten Bürgern, Studierenden und Wissenschaftlern zu präsentieren und mit ihnen darüber zu diskutieren. Neben dem ij stellten andere Hochschulen, die Deutsche Welle Akademie und das Journalismus Lab der LfM an ihren „Marktständen“ ebenfalls aktuelle Projekte vor. Diese besondere Präsentationsform ermöglichte einen vielfältigen Gedankenaustausch und eine Einschätzung der Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Perspektiven.