17.06.2021

Medienbericht 2021 verabschiedet – IJ-Professoren Lobigs und Gostomzyk beteiligt

Das Bundeskabinett hat gestern den Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung 2021 beschlossen, an dem auch die IJ-Professoren Frank Lobigs und Tobias Gostomzyk mitgewirkt haben.

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Prof. Dr. Frank Lobigs (links) und Tobias Gostomzyk haben am Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung 2021 mitgewirkt. Foto: Judith Wiesrecker / IJ

Die Autoren beschäftigen sich in dem Bericht „Impulse für kooperative Medienplattformen" damit, wie Kooperationen die Medienlandschaft stärken können und der Staat Anreize schaffen kann.
Grundlage des Berichts ist ein unabhängiges wissenschaftliches Gutachten zum Thema „Neue kooperative Medienplattformen in einer künftigen Medienordnung“ auf den sich der politische Teil der Bundesregierung bezieht. Professoren aus der Medienforschung, der Kommunikationswissenschaft, der Medienökonomik sowie der Rechtswissenschaft waren beteiligt.

Digitale Plattformen können aufgrund ihrer Marktmacht mehr und mehr Aufgaben klassischer Medien übernehmen, dadurch geraten deren Geschäftsmodelle immer stärker unter Druck. Damit die deutschen Medien weiterhin relevant bleiben, schlagen die Autoren in ihrem Bericht kooperative Medienplattformen vor, die Angebote verschiedener Medienunternehmen oder -sparten verknüpfen. Laut Bericht könnten journalistische Angebote so sichtbarer im Netz werden. Da es solche Plattformen bislang kaum gibt, untersuchten die Autoren auch, inwieweit der Staat Anreize schaffen kann, damit Medienunternehmen kooperative Plattformen aufbauen.

Die Bundesregierung stellt dem Bundestag regelmäßig einen Bericht zur Verfügung, der über die aktuelle und erwartete künftige Situation der Medien- und Kommunikationsordnung informiert. Der Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung 2021 ist hier abrufbar.