07.09.2021

IJ-Beteiligung bei zwei Fachgruppen-Tagungen der DGPuK

Das Institut für Journalistik wird auf den diesjährigen Tagungen der Fachgruppe Journalistik/ Journalismusforschung und der Fachgruppe und Sektion Medienpädagogik (DGfE & DGPuK) am 16. September jeweils eine Präsentation halten.

(Quelle: https://pixabay.com)

„Innovationspotential in der Statistikausbildung für Journalist*innen“

In diesem interaktiven Beitrag werden sich Jakob Henke, Stefanie Holtrup und Wiebke Möhring gemeinsam mit der Fachgruppe über Tools, Formate und didaktische Methoden austauschen und über diese diskutieren. Ziel ist es, einen institutsübergreifenden Austausch über die Statistikausbildung von künftigen Journalistinnen und Journalisten zu ermöglichen und diese nachhaltig zu verbessern. Dazu geben die Vortragenden zunächst einen kurzen Input zu lokalen Innovationen in der Methoden- und Statistikausbildung am IJ. Insbesondere wird über den Einsatz des Flipped Classroom Modells in einem datenanalytischen Seminar und dessen positive Folgen berichtet. Anschließend soll auf die Ausbildungsbereiche Software, statistische Kennwerte und den Einsatz von Lehrplattformen und neuen Formaten tiefer in der Diskussion eingegangen werden.

Mehr zur Tagung der FG Journalismus/ Journalistik

„Je kompetenter desto kritischer? Zum Einfluss von Nachrichtenkompetenz auf Wahrnehmung und Bewertung von Fehlern in Nachrichten“

In diesem Beitrag analysieren Stefanie Holtrup, Jakob Henke und Wiebke Möhring den Einfluss der Nachrichtenkompetenz auf die Fehlerwahrnehmung des Publikums und welche Rolle das Vorhandensein von Korrekturen in Nachrichten spielt.

Hierzu wurden zwei quoten-repräsentativen experimentellen Onlinebefragungen, eine im Kontext von politischen und die andere im Kontext von Sportnachrichten durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Fehlermeldungen mit Korrekturen und Entschuldigungen als signifikant kleiner und schwächer wahrgenommen werden als ohne Korrekturen. Jedoch wurde die wahrgenommene Häufigkeit von Fehlern durch das Vorhandensein von Korrekturen nicht beeinflusst. Nachrichtenkompetenz führt hingegen dazu, dass das Publikum Fehler als stärker, größer und häufiger in politischen Nachrichten wahrnimmt, während sich bei Sportnachrichten solche Effekte nicht finden lassen. Die Ergebnisse werden in der Präsentation detailliert dargestellt und im Hinblick auf medienpädagogische Maßnahmen diskutiert.

Mehr zur gemeinsamen Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE und der DGPuK-Fachgruppe Medienpädagogik