17.01.2020

10.000 Menschen besuchten Yoko-Ono-Kunstprojekt

Die Künstlerin Yoko Ono hatte das Kunstwerk Add Color (Refugee Boat) der internationalen Journalistenausbildung an der TU Dortmund gewidmet.

it Pinseln und blauer Farbe beschrieben und bemalten sie den ehemals weißen Raum und das darin arrangierte Boot.

Großer Erfolg für das Kunstprojekt des Erich-Brost-Instituts für Internationalen Journalismus an der TU Dortmund: Im Laufe von drei Monaten haben knapp 10.000 Menschen das partizipative Kunstwerk Add Color (Refugee Boat) im Container unter dem Dortmunder U besucht. Die weltbekannte Künstlerin Yoko Ono hatte das Projekt der internationalen Journalistenausbildung an der TU Dortmund gewidmet. Das Erich-Brost-Institut beschäftigt sich in zahlreichen Projekten mit internationalen Perspektiven auf Migration und Flucht.

Nach drei Monaten Laufzeit endete die Ausstellung am 11. Januar mit einem Konzert der Cellistinen Julia Pesavento, Mufei Feng und Ana Catarina Pimentel Rodrigues in den Räumen der Ausstellung. An dem interaktiven Kunstwerk beteiligten sich Dortmunder und Besucher aus aller Welt. Mit Pinseln und blauer Farbe beschrieben und bemalten sie den ehemals weißen Raum und das darin arrangierte Boot. Journalistik-Studierende der TU Dortmund betreuten die komplette Ausstellung und führten Besucher durch das Projekt.

Auf Yoko Onos Wunsch wurde das Kunstwerk im Anschluss von den Studierenden abgebaut und das Boot zersägt, da das Kunstwerk an den Kontext des Raumes gebunden ist. Monika Lengauer aus dem Team des Erich-Brost-Instituts: „Wir bedanken uns bei Yoko Ono für die einmalige Gelegenheit, Add Color (Refugee Boat) in Dortmund erleben zu dürfen.“

Yoko Ono ist eine der einflussreichsten und zugleich umstrittensten Künstlerinnen der Gegenwart. Sie gilt als Wegbereiterin von künstlerischer Performance und Konzeptkunst. Geboren 1933 in Japan, lebt sie seit Jahrzehnten in New York. Ihre künstlerischen Arbeiten umfassen unter anderem Installationen, Filme, Performances, Zeichnungen, Texte. Einer der Schwerpunkte Yoko Onos ist das Leid der Menschen, die vor Kriegen und Unterdrückung fliehen.

Informationen:
Monika Lengauer
Erich Brost Institut fuer Internationalen Journalismus
Technische Universität Dortmund
E-Mail: Monika.Lengauer1(at)gmail.com
Telefon: 0231-755 6968