25.07.2017

Studienreform 2017: Wir gehen neue Wege

Das Institut für Journalistik hat jetzt eine Studienreform beschlossen, die mit dem Beginn des Wintersemesters 2017/18 in Kraft tritt.

Unser Anspruch ist es, die Veränderungen auf dem Medienmarkt mitzugestalten. Denn Qualitätsjournalismus braucht kompetenten Nachwuchs, gerade unter veränderten Rahmenbedingungen in Zeiten der Digitalisierung.

Das bewährte "Dortmunder Modell", die enge Verzahnung von Theorie und Praxis, haben wir weiterentwickelt. Das integrierte Volontariat in den Bachelor-Studiengängen bleibt erhalten, aber wir verschieben die praktische Ausbildung an den Schluss, um den Einstieg in den Arbeitsmarkt für unsere Absolventinnen und Absolventen zu erleichtern.

Die Lehrredaktionen bauen wir zu einem multimedialen Ausbildungsmodell um. In Zukunft publizieren wir am Institut für Journalistik journalistische Inhalte unter einer gemeinsamen Dachmarke. Damit tragen wir den veränderten Arbeitsweisen in den Redaktionen Rechnung, auch um künftig noch flexibler technische Entwicklungen aufnehmen zu können.

Überarbeitet haben wir auch das wissenschaftliche Curriculum, insbesondere um vertiefte Kenntnisse sozialwissenschaftlicher Methoden vermitteln zu können.

Journalistinnen und Journalisten nehmen eine wichtige öffentliche Aufgabe wahr. Sie spiegeln der Gesellschaft wider, wer sie ist und wohin sie sich entwickelt. Um diese Rolle ausfüllen zu können, benötigen sie Fachwissen und praktische Fähigkeiten genauso wie die Fähigkeit zur kritischen Reflektion des Journalismus und ihres eigenen Tuns. 

Dafür steht das Institut für Journalistik seit mehr als 40 Jahren. Dafür stehen wir auch in Zukunft.