Journalistik-Student Oskar Vitlif ist im Rahmen seines WDR-Volontariats in Moskau bei der Fußball-WM im Einsatz.

06.07.2018

Journalistik-Student Oskar Vitlif für die ARD bei der Fußball-WM in Russland

Journalistik-Student Oskar Vitlif ist im Rahmen seines WDR-Volontariats in Moskau bei der Fußball-WM im Einsatz. Oskar ist Muttersprachler und vor Ort wurde Verstärkung gebraucht, deswegen ging es Mitte Juni nach Moskau. Für uns berichtet er von seinem Arbeitsalltag.

Der WDR kam im Frühjahr auf mich zu - die Idee: Als Redaktionsaufenthalt in Rahmen meines Volontariats darf ich ins ARD Studio Moskau und von vor Ort über Land und Leute am Rande der WM berichten. Ich habe mich darüber sehr gefreut, hatte natürlich aber auch Respekt vor der Aufgabe. Einen Monat in einem Land leben, dass ich sonst nur sporadisch in meiner Kindheit besucht habe. ARD-weit senden. Journalistisch in russischer Sprache arbeiten. All diese Faktoren machen den Aufenthalt hier in Moskau zu einer großen Herausforderung, aber auch zu einer großartigen Chance.

Vorab mussten natürlich einige organisatorische Aufgaben erledigt werden: Visum, Wohnung, Versicherung, etc. Aber dann konnte die Reise pünktlich zum Start der WM losgehen.

Mittlerweile bin ich seit zwei Wochen in Russland und im Alltag angekommen. Das Arbeiten und Leben in Moskau ist sehr vergleichbar mit anderen europäischen Großstädten, nur sind hier die Dimensionen noch um einiges größer. Unter der Woche produziere ich Beiträge für die Hörfunkwellen der ARD und schalte ab und zu nach Deutschland. Außerdem produzieren wir Inhalte für die Social-Media-Kanäle der Redaktionen. Am Wochenende habe ich die Möglichkeit die Stadt zu erkunden und mich mit russischen Freunden und Familie zu treffen.

Außerdem nutze ich die Zeit in Moskau auch, um Leute in den sozialen Medien nach Moskau mitzunehmen und Einblicke in meinen Alltag zu geben. In der Miniserie #OskarInMoskau auf Instagram widme ich mich Themen wie dem Straßenverkehr in der Stadt, der russischen Sprache oder den berühmten Sehenswürdigkeiten von Moskau.

Am Tag des Finales geht es zurück nach Deutschland. Leider wird das Spiel im Flugzeug nicht übertragen, sodass ich erst nach der Landung wissen werde, wer Weltmeister geworden ist.