Dipl.-Jur. Jan Rensinghoff

Doktorand und Wissenschaftlicher Mitarbeiter


Forschungsschwerpunkt :

  • Medienrecht
  • Telekommunikationsrecht
  • Datenschutzrecht
  • Europarecht

Promovend im Bereich Medien- und Telekommunikationsrecht im Rahmen des NRW-Fortschrittskollegs SecHuman "Sicherheit für Menschen im Cyberspace".


Hintergrund :

  • Seit Mai 2017: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Journalistik - Lehrstuhl Medienrecht.
  • Seit März 2017: Promovend im Bereich Medien- und Telekommunikationsrecht im Rahmen des NRW-Fortschrittskollegs SecHuman "Sicherheit für Menschen im Cyberspace".
  • 2015 - 2016: Wahlschwerpunktbereich "Wirtschaftsverwaltung, Umwelt und Infrastruktur" mit Schwerpunkten auf Medien-, Datenschutz- und Telekommunikationsrecht, sowie Energierecht, Umweltrecht, Vergaberecht und europäischem Wirtschaftsrecht.
  • 2011 - 2016: Studium der Rechtswissenschaften mit Abschluss des 1. Staatsexamens an der Ruhr-Universität Bochum.

Vorträge :

  • Hate Speech - Zwischen Verbot und Meinungsfreiheit im Rahmen des Fachtags Hate Speech des Multikulturellen Forums e.V.

Forschungsthema im Rahmen des NRW-Fortschrittskollegs SecHuman - Digitales Vergessen :

"Die weltweit wertvollste Ressource ist nicht länger Öl, sondern Daten", titelte unlängst der Economist und beschrieb damit sehr treffend die aktuellen Entwicklungen im Informationszeitalter. Spätestens seit der NSA-Affäre ist den Menschen klar geworden, wie essentiell wichtig der vertrauliche Umgang mit personenbezogenen Daten ist und welch enormes Gefährdungspotenzial hinter einem Missbrauch dieser Daten steckt. Datenschutz und Informationsfreiheit stehen in einem Spannungsverhältnis, dessen Austarierung eine große Herausforderung darstellt. Dass das Internet vergessen können muss, bestätigt auch das sog. Google-Urteil des EuGH v. 13.05.2014 (C-131/12), das unter bestimmten Umständen einen Löschungsanspruch für Links gegenüber Suchmaschinenbetreibern einräumt. Das neue "Recht auf Vergessenwerden" nach der Datenschutzgrundverordnung versucht, genau dafür eine Grundlage zu schaffen. Im Fokus der Arbeit steht, zu untersuchen, wie dieser Ausgleich widerstreitender Interessen bestmöglich zu bewerkstelligen ist und welche Regulierungsansätze dafür sinnvoll und zielführend erscheinen.