Prof. Dr. Tobias Gostomzyk

Schwerpunkte in der Lehre und in der Forschung

  • Medien-, Internet-, Datenschutz- und Telekommunikationsrecht
  • Rechts- und Justizberichterstattung, Rechtskommunikation

Aktuelle Forschungsprojekte

  • Digitale Entwicklungen des Medienrechts
  • Kommunikationsgrundrechte im Wandel
  • Normative Standards der Netzkommunikation
  • Transparenz im Recht, insb. Algorithmen
  • Rechtliche Fiktionen im Faktencheck

Hintergrund

  • seit 2012 Professur für Medienrecht, TU Dortmund
  • 2006 bis 2012: Anwalt (Medien-, Internet- und Telekommunikationsrecht),
    Köln u. Hannover
  • 2004 bis 2006 Juristisches Referendariat, Hamburg
  • 2000 bis 2005 Promotion bei Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem, LL.M.,
    Richter des BVerfG a.D., Hamburg
  • 2000 bis 2004 Wiss. Mitarbeiter bei Prof. Dr. Dr. h.c. Ladeur, Hamburg
  • 1994 bis 2000 Jura- und Journalistik-Studium, Hamburg u. Straßburg

Lehraufträge

  • Juristische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
  • Studiengang Digitaler Journalismus der Hamburg Media School

Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuk)
  • Deutscher Hochschulverband (DHV)

Schriftenverzeichnis

Presse- und Internetrecht (Auswahl)

  • Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz und die Logik der Meinungsfreiheit, K&R 2017, S. 390 - 394
  • Anmerkung zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 29.06.2016,
    1 BvR 2646/151 BvR 2646/151, NJW 2016, S. 2870-2872
  • Anmerkung zur Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 27.05.2014, VI ZR 153/13, NJW 2014, S. 3155-3156
  • Crisis? What Crisis? Zur Ungleichbehandlung von Rundfunk und Presse durch das Post- und Telekommunikationssicherstellungsgesetz, K&R 2014, S. 448
  • Vorsicht beim Twittern, F.A.Z. 23.01.2013, S. 19
  • Der Tatvorwurf als Grenze der Justizberichterstattung, Anmerkung zu OLG Köln, Urt. v. 14.02.2012, Az. 28 U 125/11, Archiv für Presserecht 2012, S.122 - 124
  • Social Media rechtssicher: Guidelines für Kommunen, Die Niedersächsische Gemeinde 2012, S. 38 - 40
  • Der Schutz von Persönlichkeitsrechtsverletzungen gegen Meinungsäußerungen in Blogs. Geht die große Zeit des privaten Presserechts im Internet zu Ende?, NJW 2012, S. 710 - 715 (gemeinsam mit Karl-Heinz Ladeur)
  • Anmerkung zur Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 07.06.2011, VI ZR 108/10, NJW 2011, S. 3156 - 3157
  • Online-Veröffentlichung von Rechtsnormen, Die Niedersächsische Gemeinde 2011, S. 176 - 180
  • Gegenwehr im Internet sollte nicht nur auf Paragraphen setzen, F.A.Z. vom 25.05.2011, S. 19
  • Selbstbildungen des Medienrechts, in: Ino Augsberg/Tobias Gostomzyk/Lars Viellechner, Denken in Netzwerken, 2009, S. 43 - 64
  • Äußerungsrechtliche Grenzen des Unternehmenspersönlichkeitsrechts. Die Gen-Milch-Entscheidung des BGH, NJW 2008, S. 2082 - 2085
  • In jedem steckt ein Warentester. Darf man in einem Weblog Produkte kritisieren - und wie kann sich der Hersteller wehren?, F.A.Z. vom 03.12.2008, S. 21
  • Schmähkritik ist verboten: Wie kann man sich gegen Bewertungen im Internet wehren?, F.A.Z. vom 16.04.2008, S. 23
  • Sind von Minderjährigen angenommene R-Gespräche vergütungspflichtig? Multimedia und Recht 2006, S. 7 - 12 (gemeinsam mit Raimund Schütz)
  • Zur Ausgestaltung des rechtlichen Gehörs im Verfahren vor dem Beschwerdeausschuss des Deutschen Presserates, UFITA - Archiv für Urheber- und Medienrecht 2005, S.775 - 798
  • Die Auswirkungen der Caroline-Entscheidung des EGMR auf die Bildberichterstattung nach deutschem Recht, Jura 2005, S. 336 - 338 (gemeinsam mit Dorothee Bölke)
  • Deutschland Online. Rahmenbedingungen und Entwicklungen der Online-Nutzung in Deutschland, München 1999 (gemeinsam mit Otfried Jarren)

Rundfunk- und Telekommunikationsrecht (Auswahl)

  • Medienkollisionsrecht: Der Rundfunk im Netzwerk der Netzwerke. Computer und Recht 2014, S. 28 - 35 (gemeinsam mit Karl-Heinz Ladeur)
  • Vom Benehmen zum Einvernehmen? - Das Mischverwaltungsverbot und die Absicherung rundfunkbezogener Belange im Telekommunikationsrecht, Multimedia und Recht 2012, S. 80 - 84 (gemeinsam mit Karl-Heinz Ladeur)
  • Von der dienenden Funktion der Telekommunikation für den Rundfunk zur Konfliktbewältigung durch Frequenzplanungsrecht, Kommunikation & Recht 2011, S. 777 - 783 (gemeinsam mit Karl-Heinz Ladeur)
  • Interdisziplinäre Herausforderung. Das Gutachten im Drei-Stufen-Test, epd medien 51/2010, S. 6 - 11 (gemeinsam mit Jan Blume)
  • Telekommunikation, in: Lutz Hachmeister (Hrsg.), Grundlagen der Medienpolitik, Deutsche Verlags-Anstalt, München 2008, S. 368 - 373 (gemeinsam mit Marion Romes)
  • Telekommunikation, Energie, Eisenbahn - Welche Regulierung brauchen die Netzwirtschaften?, Tübingen 2007 (Hrsg., gemeinsam mit Jörn Lüdemann u.a.)
  • Mehr Spielraum für Regulierer. Novelle des deutschen Telekommunikationsrechts, Financial Times Deutschland vom 03.03.2004, S. 30
  • Rundfunkfreiheit und Rechtsdogmatik - Zum Doppelcharakter des Art. 5 I 2 GG in der Rechtsprechung des BVerfG, JuS 2002, S. 1145 - 1154 (gemeinsam mit Karl-Heinz Ladeur)

Kunstfreiheit 

  • Anmerkung zur Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 26.05.2009, VI ZR 191/08, NJW 2009, S. 3579 - 3580
  • Anmerkung zur Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 16.09.2008, VI ZR 244/07, NJW 2009, S. 751 - 753
  • Wahrheit, keine Dichtung. Die Esra-Entscheidung des BVerfG - NJW 2008, S. 737 - 739
  • Mephisto reloaded. Zur Rechtsprechung der Bücherverbote in den Jahren 2003/2004 und der Notwendigkeit, die Kunstfreiheit auf eine Risikobetrachtung umzustellen, NJW 2005, S. 566 - 569 (gemeinsam mit Karl-Heinz Ladeur)
  • Ein Roman ist ein Roman ist ein Roman? Zu den gerichtlichen Auseinandersetzungen um die autobiografischen Werke von Maxim Biller, Alban Nikolai Herbst und Birgit Kempker, Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht 2004, S. 426 - 435 (gemeinsam mit Karl-Heinz Ladeur)
  • Wie scharf darf ein Autor schießen? Zur Notwendigkeit der Umstellung der Kunstfreiheit von einer ,kunstlosen Abwägung' auf eine Risikobetrachtung, Zeitschrift für Kunst- und Urheberrecht 2004, S. 161 - 165 (gemeinsam mit Karl-Heinz Ladeur)

Allgemeines Öffentliches Recht (Auswahl)

  • Denken in Netzwerken, Tübingen 2009 (gemeinsam mit Ino Augsburg und Lars Viellechner)
  • Die Öffentlichkeitsverantwortung der Gerichte in der Mediengesellschaft, Baden-Baden 2006
  • Grundrechte als objektiv-rechtliche Ordnungsidee, JuS 2004, S. 949 - 954
  • Der Gesetzesvorbehalt im Gewährleistungsstaat, Die Verwaltung 2003, S. 141 - 169 (gemeinsam mit Karl-Heinz Ladeur)
  • Pluralität des Rechts. Regulierung im Spannungsfeld der Rechtsebenen, Stuttgart 2003 (Tagungsband zur 42. Assistententagung Öffentliches Recht, gemeinsam mit Martin Eifert u.a.)

Rechts- und Justizberichterstattung (Auswahl)

  • Lernen aus dem Fall Kachelmann. Kommunikationsberatung bei Gerichtsverfahren, DIE ZEIT vom 12.05.2011, S. 35
  • Anwaltsmarketing mit Rechtsmitteln - eine gute Idee?, Anwaltsblatt 2009, 496-497
  • Anwälte wissen, wie Prozesse gewonnen werden - und wie gewinnt der Mandant die öffentliche Meinung?, Anwaltsblatt 2008, S. 587 - 588
  • Die Öffentlichkeitsverantwortung der Gerichte in der Mediengesellschaft, Baden-Baden 2006
  • Die Rechtsrealität der Massenmedien, Archiv für Presserecht 2005, S. 337 - 341
  • Informationelle Selbstbestimmung der öffentlichen Hand? - BVerfG, NJW 2001, 1633, JuS 2002, S. 228 - 231

Sonstiges (Auswahl)

  • Gerüchte, Halbwahrheiten, Lügen - Welche Grenzen zieht das Recht zum Schutz des zivilen Diskurses? in: Volker Lilienthal/Irene Neverla (Hrsg.), Lügenpresse, Köln 2017, S. 173-190 (i.E.)
  • Briefe an junge Juristen, München 2015 (Hrsg. gemeinsam mit Joachim Jahn)