Prof. Dipl.-Chem. Holger Wormer

Lehr- und Forschungsschwerpunkte

  • Recherche, Sprache und Vermittlung im Wissenschaftsjournalismus
  • Aufgaben und Funktionen des Wissenschaftsjournalismus
  • Qualität und Ethik in Wissenschaft und Medien

Lebenslauf

Journalistischer Werdegang:

Ab 1986 Tätigkeit als freier Journalist, zunächst für die Rheinische Post, in der Folge Praktika und/oder freie Tätigkeit u.a. für P.M. Magazin und P.M Perspektive, Südwestfunk Fernsehen, Öffentlichkeitsarbeit des VCH ("Verlag Chemie"), Deutsche Presse-Agentur (dpa), Süddeutsche Zeitung (zum Teil gefördert mit Stipendien aus dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und des Fonds der Chemischen Industrie).

Von Februar 1996 bis November 2004 Redakteur im Ressort Wissenschaft der Süddeutschen Zeitung (Schwerpunkte Medizin, Gentechnik, Bioethik, Ethik und Fälschung in der Forschung, Chemie und Umwelt).
Oktober / November 1999 Auslandsweiterbildung bei Libération und L’Express in Paris (gefördert mit einem Stipendium des Deutsch-Französischen Jugendwerks).
Seit Januar 2007 regelmäßige freie Mitarbeit für den WDR Hörfunk ("Professor Holger" auf 1LIVE).

Preise und Auszeichnungen:
Journalistenpreise der Friedrich-Deich-Stiftung und der Bayerischen Akademie für Suchtfragen.
Nominierung für den Grimme Online Award 2011 mit medien-doktor.de.
Preis der "Journalisten des Jahres 2011" (Platz 3 Kategorie Wissenschaft) des medium magazins für das Projekt medien-doktor.de.
Preis für das "Wissenschaftsbuch des Jahres 2012" des österreichischen Buchhandels und des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.

Studium:

Von Oktober 1989 bis Juli 1995 Studium der Chemie in Heidelberg, Ulm und Lyon sowie der Philosophie im Nebenfach; Diplom im Juli 1995 (Diplom-Arbeit bei Professor Karlheinz Ballschmiter über "Globale Schadstoffflüsse in der Atmosphäre").


Lehre und Forschung

  • Sprecher der Akademienarbeitsgruppe "Kommunikation zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien (Phase 2): Bedeutung, Charakter und Risiken der sozialen Medien. (zusammmen mit Peter Weingart und Reinhard F. Hüttl)
  • Mitglied in der AG "Wissenschaft, Öffentlichkeit, Medien" der Wissenschaftsakademien Leopoldina, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und acatech (1/2012 bis 5/2014)
  • Mitglied der Jury für den Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Mitglied der Jury für den Journalistenpreis "Evidenzbasierte Medizin in den Medien" des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (DNEbM)
  • Mitglied der Jury für den Peter Hans Hofschneider-Recherchepreis für Wissenschafts- und Medizinjournalismus
  • Mitglied im Beirat des Deutschen Museums München
  • Mitglied im Beirat der DASA der Bundesanstalt für Arbeitschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
  • Mitglied im Beirat des Max-Planck-Instituts für molekulare Physiologie
  • Lehrauftrag an der Henri-Nannen-Schule (Hamburger Journalistenschule)
  • Abgeschlossene Tätigkeiten:
  • Lehraufträge/Seminare u.a. an der Ludwig-Maximilians-Universität München, an der Universität Klagenfurt, an der Akademie der Bayerischen Presse, Aus- und Fortbildung des WDR, RTL-Journalistenschule
  • Berater und Seminarleiter in der "Initiative Wissenschaftsjournalismus" (getragen von Robert Bosch Stiftung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und BASF SE) sowie im Vorgänger-Projekt "Qualifizierungsprogramm Wissenschaftsjournalismus" (Bertelsmann-Stiftung)
  • Medientraining für Wissenschaftler (u.a. für die Max-Planck-Gesellschaft)
  • Mitglied im Ethischen Arbeitskreis des Schwerpunktprogramms "Stammzellen" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Fachgutatcher für die Deutsch-Französische Hochschule (DFH)
  • Fachgutachter für den Österreichischen Akkreditierungsrat (ÖAR)
  • Mitglied im Beraterkreis für das Jahr der Wissenschaft 2009 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Schriftenverzeichnis (nur Fachbeiträge)

Beiträge in Sammelbänden und Fachzeitschriften

2016/2017

  • Mind the statistics gap: science journalism as a bridge between data and journalism. In: Nguyen, A.: News, Numbers and Public Opinion in a Data-Driven World. Bloomsbury Academic, 2017.

  • Zwischen Euphorie und erster Ernüchterung. Social Media in der Wissenschaftskommunikation. (zusammen mit Peter Weingart, Andreas Wenninger und Reinhard F. Hüttl) In: Weingart, P., Wormer, H., Wenninger, A., Hüttl, R. F.: Perspektiven der Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter. Velbrück Wissenschaft, Weilerswist 2017, S. 19-30.

  • Mythos Gatewatching. Die erhoffte Korrektivfunktion von Social Media im Lichte von "Dementiforschung" und "Fake News".  In: Weingart, P., Wormer, H., Wenninger, A., Hüttl, R. F.: Perspektiven der Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter. Velbrück Wissenschaft, Weilerswist 2017, S. 196-213.

  • Wissenschaftskommunikation im Gesundheitsbereich. Vom Medienwandel zum Fachmedienwandel. (zusammen mit Julia Serong und Britta Lang) In: C.Rossmann / M.R. Hastall (Hrsg.): Handbuch Gesundheitskommunikation. Springer Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2017, S. 1-12.

  • Öffentlichkeitsorientierung von Wissenschaftsinstitutionen und Wissenschaftsdisziplinen. Eine Längsschnittanalyse des „Informationsdienstes Wissenschaft“ (idw) 1995–2015. (zusammen mit Serong et al) In: Publizistik Mai 2017,  Springer Fachmedien, Wiesbaden 2017, S. 153-178,

  • Pro-faktisch statt post-faktisch. Wissenschaft und Wissenschafts-PR als Wissensmakler. In: Wissenschaftsmanagement 5/2016, Lemmens Medien GmbH, Bonn 2016, S. 32-36.

  • Von der "Pressemitteilung" zur "An-alle-Nachricht": Der Medien-Doktor PR-Watch an der TU Dortmund (zusammen mit Marcus Anhäuser). In: Gesundheitsforschung kommunizieren, Stakeholder Engagement gestalten. Grundlagen, Praxistipps und Trends. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin 2016.

  • "Qualitätsveränderungen der Wissenschaftskommunikation am Beispiel medizinischer Themen" (zusammen mit Julia Serong und Marcus Anhäuser). In: in Ruhrmann, G., Kessler S.H., Guenther, L. (Hrsg.): Wissenschaftskommunikation zwischen Risiko und (Un-)Sicherheit. Herbert von Halem Verlag, Köln 2016, S. 92-121. Link zu Publikation

  • "Towards a systematic screening tool for quality assurance and semiautomatic fraud detection for images in the life sciences" (zusammen mit L. Koppers und K. Ickstadt). In: Science and Engineering Ethics. Hier online abrufbar.
  • "Perspektiven der Wissenschaftskommunikation: Vom Public Understanding of Science zum Public Understanding of Journalism". In: Bonfadelli, H., /Fähnrich, B., Lüthje, C., Milde, J., Rhomberg, M., Schäfer, M.(Hrsg.): Forschungsfeld Wissenschaftskommunikation. Springer VS, Wiesbaden 2016, S. 429-451.

2015/2014

  • "Defining criteria for good environmental journalism and testing their applicability: An environmental news review as a first step to more evidence based environmental science reporting" (zusammen mit Wiebke Rögener) In: Public Understanding of Science 1/16.
  • "Ein methodischer Ansatz zur Bewertung der Informationsqualität medizinisch-wissenschaftlichen Wissens auf dem Transferweg zwischen Fachpublikation und Massenmedien" (zusammen mit Julia Serong und Marcus Anhäuser) In: Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen. 2015.
  • "Medizin und Gesundheitsjournalismus" In: Hurrelmann, K. und Baumann, E. (Hrsg.): Handbuch Gesundheitskommunikation. Verlag Hans Huber, Bern 2014, S. 195-213. Link zum Buch
  • "'Gute Besserung!' - und wie man diese erreichen könnte. Erfahrungen aus 3 Jahren Qualitätsmonitoring Medizinjournalismus auf medien-doktor.de und Konsequenzen für die journalistische Praxis, Ausbildung sowie Wissenschafts-PR" (zusammen mit Marcus Anhäuser). In: Lilienthal, V., Reineck, D. und Schnedler, T. (Hrsg.): Qualität im Gesundheitsjournalismus. Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis. Springer VS, Wiesbaden 2014, S. 17-38.
  • "Irgendwas mit Medizin? Versuch einer Klassifikation der gesundheitsjournalistischen Berichterstattung und erste empirische Überprüfung" (zusammen mit Maike Krause). In: Lilienthal, V., Reineck, D. und Schnedler, T. (Hrsg.): Qualität im Gesundheitsjournalismus. Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis. Springer VS (2014), S. 83-95.
  • Rezension: "Die publizistische Entdeckung des Patienten. Eine Presseanalyse zum Medizinjournalismus und zu den ersten Herztransplantationen." Nomos 2013 (= Reihe: Medien + Gesundheit; Bd. 8). In: Publizistik - Vierteljahreshefte für Kommunikationsforschung, Bd. 59 (3) 2014, S. 355-356.
  • "Kontrolle durch Öffentlichkeit - Zum Verhältnis Medien - Wissenschaft in der Demokratie" (zusammen mit Peter Weingart, Otfried Jarren, Heidi Blattmann und Ulrich Schnabel). In: Weingart, P. und Schulz, P. (Hrsg.): Wissen - Nachricht - Sensation: Zur Kommunikation zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien. Weilerswist: Velbrück (2014), S. 391-412. Link zum Buch
  • "Wie regional muss regional sein? - Eine Rezipientenbefragung zum Faktor Nähe in der Wissenschaftsberichterstattung einer Regionalzeitung" (zusammen mit Christina Merkel). In: Publizistik - Vierteljahreshefte für Kommunikationsforschung, Bd. 59 (1) 2014, S. 5-25. Abrufbar unter: link.springer.com/article/10.1007/s11616-013-0196-7
  • "The Most Dangerous Districts of Dortmund" (zusammen mit Tim Beige, Thomas Terhorst und Claus Weihs). In: Spiliopoulou, M., Schmidt-Thieme, L. und Janning R. (Hrsg.): Data Analysis, Machine Learning and Knowledge Discovery. Springer (2014), S. 13-21. Abrufbar unter:link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-319-01595-8_2

2013/2012

  • "Wege zu einem besseren Medizinjournalismus" (übersetzte und überarbeitete Fassung von "Improving Healthcare Journalism" aus dem Jahr 2011)In: Gigerenzer, G. und Muir Gray, J.A.: Bessere Ärzte, bessere Patienten, bessere Medizin. Aufbruch in ein transparentes Gesundheitswesen. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin (2013), S. 169-191.
  • "Wie werden Gesundheitsfachkräfte und Patienten im Jahr 2020 zusammenarbeiten? Ein Manifest für den Wandel" (zusammen mit Ralph Hertwig, Heather Buchan, David A. Davis, Wolfgang Gaissmaier et al.; übersetzte und überarbeitete Fassung aus dem Jahr 2011) In: Gigerenzer, G. und Muir Gray, J.A.: Bessere Ärzte, bessere Patienten, bessere Medizin. Aufbruch in ein transparentes Gesundheitswesen. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin (2013), S. 325-346.
  • "A question of quality: Criteria for the evaluation of science and medical reporting and testing their applicability" (zusammen mit Marcus Anhäuser) In: Quality, Honesty and Beauty in Science and Technology Communication. PCST 2012 Book of Papers. (Link zur vollständigen Publikation)
  • "Issue Selection in Science Journalism: Towards a Special Theory of News Values for Science News?" (zusammen mit Franziska Badenschier) In: Rödder, S., Franzen, M. und Weingart, P. (Hrsg.): The Sciences' Media Connection & Communication to the Public and its Repercussions. Sociology of the Sciences Yearbook (28), Dordrecht: Springer, S. 59-85 (2012).

2011/2010

  • "What recipients ask for: An analysis of 'user question generated' science coverage" (zusammen mit Kerstin Artz) In: Journalism - Theory Practice and Criticism, Bd. 12, Heft 7 (2011), S. 871 - 888.
  • "How will Health Care Professionals and Patients Work Together in 2020?" (zusammen mit Hertwig, R., Buchan, H. et al.) In: Gigerenzer, G. und Gray, J.A.M. (Hrsg.): Better Doctors, Better Patients, Better Decisions: Envisioning Healthcare 2020. Strüngmann Forum Report, vol. 6. Cambridge, MA, MIT Press (2011), S. 317-337. (PDF zur Verfügung gestellt mit freundlicher Unterstützung von MIT Press und Ernst Strüngmann Forum).
  • "Improving Health Care journalism" In: Gigerenzer, G. und Gray, J.A.M. (Hrsg.): Better Doctors, Better Patients, Better Decisions: Envisioning Healthcare 2020. Strüngmann Forum Report, vol. 6. Cambridge, MA, MIT Press (2011), S. 169-188. (PDF zur Verfügung gestellt mit freundlicher Unterstützung von MIT Press und Ernst Strüngmann Forum).
  • Rezension: "Molekulare Medizin in den Medien. Zur Darstellung und Wirkung eines kontroversen Wissenschaftsthemas." In: Publizistik - Vierteljahreshefte für Kommunikationsforschung, Bd. 56 (2), 2011, S.245-246.
  • "Warum ist der Himmel blau? Wie die Massenmedien Wissensthemen aufbereiten und verbreiten" In: Dausendschön-Gay, U., Domke, C. und Ohlhus, S. (Hrsg.): Wissen in (Inter-)Aktion. Berlin, New York: de Gruyter, 2010.
  • "Wissenschaftler: Der 5-Minuten-Check" In: journalist, 11/2010. Online verfügbar hier.
  • "Keine zwei Welten. Erfahrungen an der TU Dortmund" (zusammen mit Susanne Fengler) In: aviso Informationsdienst der Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Nr. 51, 10/2010, S. 5. (PDF des Beitrags; Link zur vollständigen Publikation)
  • "Chemie in den Medien: Eine Spurenanalyse und Versuch einer Synthese" In: Naturwissenschaften im Unterricht - Chemie. Heft 117, Mai 2010, S. 8-11.
  • "Problemfeld Interview: Zitatcheck und Autorisierung" In: nr-Werkstatt Nr. 16 - Fact-Checking: Fakten finden, Fehler vermeiden. 2010, S. 150-163.(PDF des Beitrags; Link zur vollständigen Publikation)

2009/2008

  • "Wahre Wissenschaft oder Ware Wissenschaft? Die Wissenschaftskommunikation ist auf einen starken Wissenschaftsjournalismus angewiesen"In: BMBF (Hrsg.): Wissenschaftsjahre 2000 bis 2009. Erfahrungen und Perspektiven der Wissenschaftskommunikation. Berlin, Bonn: o.V., 2009, S. 10-11.(PDF des Beitrags; Link zur vollständigen Publikation)
  • "Science for Everybody? How the Coverage of Research Issues in German Newspapers Has Increased Dramatically" (zusammen mit Christina Elmer und Franziska Badenschier) In: Journalism & Mass Communication Quarterly, 2008, Vol. 85, No. 4, S. 878-893.
  • "Science journalism"In: Donsbach, W. (Hrsg.): The International Encyclopedia of Communication. Oxford, GB, Malden, MA: Wiley-Blackwell, 2008, Bd. X, S. 4512-4514.

2007/2006

  • "Drohgebärden und Selbstzweifel. Wie recherchiert der Journalist, wenn ein Fälschungsverdacht keimt" In: Kienzlen, G., Lublinski, J. und Stollorz, V. (Hrsg.): Fakt, Fiktion, Fälschung. Trends im Wissenschaftsjournalismus, 2007, uvk, Konstanz, S. 122-26.
  • "OECKL heißt jetzt Google, aber sonst ändert sich nix? Der Einstieg in den Job: Was Wissenschaftsjournalisten wissen müssen - oder auch nicht" In: Denkschrift zum 20jährigen Bestehen der Wissenschafts-Pressekonferenz, Juli 2006.
  • "Mitgeschrieben, mitgefangen? Erfahrungen und Fortschritte im Umgang mit 'Phantom-Autoren' in Naturwissenschaft und Medizin in Deutschland" In: Information Wissenschaft & Praxis, 2006, Bd. 57, Nr. 2, S. 99-102.

2005/2004

  • "Wege zum Wollmilchwissenschaftsjournalisten?" (u.a. zum Konzept des Dortmunder Studiengangs) In: von Aretin und Wess (Hrsg.): Wissenschaft erfolgreich kommunizieren, Wiley-VCH, Weinheim, 2005, S. 99-107.
  • "Peer... was? - Bietet die Ausbildung für Wissenschaftsjournalisten das, was morgen in diesem Beruf wirklich gebraucht wird?" In: Wissenschaftsjournalist, 2005, S. 18-20.
  • Rezension: "Fachjournalismus - Expertenwissen professionell vermitteln" In: Publizistik, 2004, Bd. 49, Nr. 4, S. 516-517.

2003 und früher

  • "Die verlorene Ehre des Professor Blum? Wie recherchiert der Journalist, wenn im Elfenbeinturm ein Fälschungsverdacht keimt?" In: wpk-Quarterly, Magazin der Wissenschafts-Pressekonferenz, Heft 4/2003, S. 2-4.
  • "Es muss etwas passiert sein. Auf dem Weg zu einer zeitgemäßen Berichterstattung über biomedizinische Themen" In: Honnefelder, Mieth, Propping et al. (Hrsg.): Das genetische Wissen und die Zukunft des Menschen. In Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, 2003, de Gruyter-Verlag, Berlin, S. 87-90.
  • "Vergleichsweise durchaus toll, kann gefolgert werden. Über die Schwierigkeiten des öffentlichen Umgangs mit abstrakten, formalisierten und komplexen Wissenschaftsinhalten" In: Gaus und Wildt (Hrsg.): Journalistisches Schreiben für Wissenschaftler, Luchterhand-Verlag, 2001, S. 71-78.
  • "About these gene things. How to communicate on biomedical sciences" In: Konferenz-Dokumentation des Vortrags beim Europarat: "Proceedings of the 5th European Conference of National Ethics Committees (COMETH), S. 42-47, Straßburg, September 2000.
  • "Der Klon auf dem Boulevard. Vom Umgang mit einem Reizthema in verschiedenen Medien" In: Nova Acta Leopoldina, 2000, NF 83, Nr. 318, S. 185-196.
  • "Die politische Dimension naturwissenschaftlicher Berichterstattung" In: Nova Acta Leopoldina, 2000, NF 82, Nr. 315, S. 209-217.
  • "Sustainable Journalism. About the difficulties of reporting on events that have not yet happened" In: Proceedings of the 2nd World Conference of Science Journalists, Budapest, Juli 1999.

 Buchveröffentlichungen

  •  "Wissen" (zusammen mit Sascha Karberg). Reihe Basiswissen für die Medienpraxis. Journalismus-Bibliothek Band 9. Herbert von Halem Verlag, Köln. Erscheint demnächst. Link zur Buchankündigung

  • Weingart, P., Wormer, H., Wenninger, A. und Hüttl, R. F.: "Perspektiven der Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter." Velbrück Wissenschaft, Weilerswist 2017

  • Stellungnahme "Social Media und digitale Wissenschaftskommunikation. Analyse und Empfehlungen zum Umgang mit Chancen und Risiken in der Demokratie" (zusammen mit Andreas Wenninger, Peter Weingart u.a.). Herausgegeben von acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften; Union der deutschen Akademien der Wissenschaften; Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina. München, Juni 2017. Download
  • Stellungnahme "Zur Gestaltung der Kommunikation zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und den Medien." (zusammen mit Peter Weingart, Heidi Blattmann, Reinhard Hüttl, Otfried Jarren, Ulrich Schnabel u.a.); Herausgegeben von acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften; Union der deutschen Akademien der Wissenschaften; Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina. Schriftenreihe zur wissenschaftlichen Politikberatung (ISBN 978-3-8047-3286-5), Juni 2014. Download
    Englische Fassung: "On Designing Communication between the Scientific Community, the Public and the Media. Recommendations in light of current developments" Position Paper; Leopoldina, acatech, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften. Download
  • Wormer, H. und M. Dietz: "Endlich Mitwisser! Die allerbesten Fragen - beantwortet von Professor Holger". Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2011. (populärwissenschaftliches Buch)
  • Palugyai, I., Wormer, H., Lehmkuhl, M., Bán L., Neumann, V. (Hrsg.):"Tudományos újságírás" (dt.: Wissenschaftsjournalismus).(Erstes Handbuch für Wissenschaftsjournalismus im ungarischen Sprachraum). Tudományos Újságírók Klubja, Budapest, 2011. ISBN 978-963-08-0638-1.
  • Wormer, H. und Filser, H.: "Das schönste Fest des Jahres. 24 mal Weihnachtswissen der besonderen Art".Verlag Herder, Freiburg, überarbeitete Neuauflage 2009. (populärwissenschaftliches Buch)
  • Hettwer, H., Lehmkuhl, M., Wormer, H., Zotta, F. (Hrsg.): "WissensWelten. Wissenschaftsjournalismus in Theorie und Praxis".Verlag der Bertelsmann-Stiftung, Gütersloh, 2008.
  • Wormer, H. (Hrsg.): "Die Wissensmacher. Profile und Arbeitsfelder von Wissenschaftsredaktionen in Deutschland". VS-Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden, 2006.
  • Wormer, H. und Filser, H.: "Schöne Bescherung! 24 Wünsche und Wahrheiten zu Weihnachten".Verlag Herder, Freiburg, 2004. (populärwissenschaftliches Buchs)
  • Wormer, H. (Hrsg.):"Infektionskrankheiten und ihre Hintergründe". Olzog Verlag, Landsberg am Lech, 1998. (populärwissenschaftliches Buch)

Posterveröffentlichungen

  • Poster auf der 12. Jahrestagung des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin, Berlin (2011): "Die 'Gute Praxis Gesundheitsinformation‘ in der Bewertung von Websites zum PSA-Screening: Eine Evaluation aus Journalistischer Sicht" (Marcel Bülow, Holger Wormer & Klaus Koch).
  • Poster auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA), Köln (2006): " Die Kooperation der Universität Witten / Herdecke mit dem Institut für Journalistik an der Universität Dortmund: eine zukunftsorientierte "win-win-Situation" (Marzellus Hofmann, Ralf Siegel & Holger Wormer).

Journalistische und wissenschaftsjournalistische Veröffentlichungen

(rund 1000 Beiträge vorwiegend in der Süddeutschen Zeitung 1995-2005, Rheinische Post (vor 1995), WDR (seit 2007); dpa, Kölner Stadtanzeiger, PM, Libération u.a.; teilweise unter www.genios.de)

 

 


Vorträge (Auswahl / seit 2005)

  • (wird derzeit aktualisiert)
  • 4. Berliner Wissenschaftsgespräch der Robert Bosch Stiftung: "Vertrauen in der Forschung. Vertrauen in die Forschung"
    (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin, 11/2009).
  • Tagung "WissensWerte 2009": Diskussionspanel zum Thema "Peer review within science journalism?"(Bremen, 11/2009)
  • Ernst Strüngmann Forum (ehem. Dahlem Konferenzen): Arbeitsgruppe zum Thema "Better Doctors, Better Patients, Better Decisions: Envisioning Healthcare 2020"
    (Frankfurt, 10/2009).
  • Workshop auf der Jahrestagung von netzwerk recherche: "Wie finde ich einen richtigen Experten?"
    (zusammen mit Markus Grill, SPIEGEL; NDR, Hamburg, 06/2009).
  • Podium auf der Jahrestagung von netzwerk recherche: "Teamwork: Wenn alle zusammen recherchieren (am Beispiel der Ressorts Wissenschaft und Wirtschaft)"
    (NDR, Hamburg, 06/2009).
  • Vortrag an der ELTE Universität Budapest anlässlich des Kick Off Meetings des "SciComPed"-Projekts
    (Budapest, 12/2008).
  • Leadership Course "Media Reporting on Environment and Climate Change"
    (United Nations University / Konrad-Adenauer-Stiftung, Amman, 11/2008).
  • Vortrag und Panel an der Technischen Universität Wien
    (Wien, 11/2008).
  • Tagung "WissensWerte 2008": Diskussion und Workshop zum Thema "Autorisierung"
    (Bremen, November 2008).
  • Tagung "WissensWerte 2008": Diskussion zum Thema "Embargo"
    (Bremen, 11/2008).
  • Euroscience Open Forum (ESOF): Panel-Kommentar zur Session "Revealing the Hidden Map of Europe" der European Science Foundation
    (Barcelona, 07/2008).
  • Seminar und Panel auf der Jahrestagung von netzwerk recherche
    (Hamburg, Frühjahr 2008).
  • European Forum on Science Journalism: "Privileged? Brutalised? Beleaguered? Are science journalists needed anymore?"
    (Barcelona, 12/2007).
  • Vortrag im Rahmen des Kolloqiums Soziologie an der ETH Zürich zum Thema "Reviewer oder Reporter?"
    (Zürich, 03/2007; vgl. Vortrag Kassel)
  • Atlantic Transfer Conference on Science Journalism: "Truth in Science and Journalism: Are they Identical?"
    (New York, 10/2006)
  • Tagung des Ombudsman der DFG: Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit und Podium "Alltag in der Wissenschaft – Öffentliches Interesse an guter wissenschaftlicher Praxis?"
    (Hamburg, 10/2006).
  • 33. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie: "Reviewer oder Reporter. Eine neue Rolle des Wissenschaftsjournalismus in der wissenschaftlichen Qualitätssicherung?"
    (Kassel, 10/2006).
  • EuroScience Open Forum (ESOF): Vortrag "Distinguishing between story-telling and telling fairy tales. Some remarks on modern science journalism"
    (München, 07/2006).
  • EuroScience Open Forum (ESOF): "Between business and bribery: How independent is science journalism?" (panel discussion)
    (München, 07/2006).
  • Jahrestagung der TSE-Forschungsplattform: "Die Berichterstattung über BSE in den deutschen Medien. Sonderfall oder Medienalltag?"
    (Greifswald, Juni 2006).
  • Jahreskonferenz von netzwerk recherche: "Der große Schwindel. Defizite im Wissenschaftsjournalismus" (Podium)
    (Hamburg, Mai 2006).
  • European Geosciences Union General Assembly: "Life or Lab? The Art of Communicating Geosciences" (Podium)
    (Wien, 04/2006).
  • Symposium der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit den Nationalen Ethikräten in Deutschland und Frankreich: "Nur Bio-, keine Ethik? Schlaglichter auf die Berichterstattung über Themen der Bioethik in den deutschen Medien"
    (Paris, 12/2005).
  • Tagung "WissensWerte 2005": "Labor oder Leben? Trends im Wissenschaftsjournalismus"
    (Bremen, 11/2005).
  • Embryonic and Tissue-Specific Stem Cells and Epigenetics, Gemeinsame Jahrestagung der DFG-Schwerpunktprogramme 1109 und 1126: "Was ist eigentlich eine Stammzelle? Eine bessere Kommunikation zwischen Wissenschaft und Medien als Basis für eine faire Ethik-Debatte"
    (Dresden, 2005).
  • Symposium Analytische Chemie: "Chemie in der Umwelt, Chemie in den Medien: Eine analytische Spurensuche"
    (Universität Ulm, 05/2005).
  • Symposium "copy, shake, paste – Plagiate und unethische Autorenschaften in Wissenschaft und Literatur": "Mitgeschrieben, mitgefangen? Erfahrungen und Fortschritte im Umgang mit Phantom-Autoren und anderen Phänomenen wissenschaftlichen Fehlverhaltens in Deutschland"
    (Universität Linz, 04/2005).

(Letzte Aktualisierung: 09.05.2011)