PD Dr. habil. Lutz Hachmeister

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

Dokumentarisches Fernsehen, Publizistik und Zeitgeschichte, Medien- und Kommunikationspolitik.


Hintergrund

  • Lutz Hachmeister, Jahrgang 1959
  • Studium der Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Philosophie in Münster und Berlin
  • 1986 Promotion mit einer Arbeit zur Geschichte der Kommunikationswissenschaft in Deutschland
  • 1987-1989 Medienredakteur des Berliner "Tagesspiegel"
  • 1989-1995 Direktor des Adolf-Grimme-Instituts in Marl
  • 1991-2001 Gründung und Leitung des Kölner Fernseh- und Filmfestes (Cologne Conference)
  • 1993 – 1996 Vertragsautor der "Woche", des "Tagesspiegel" (1999-2001) und der "Süddeutschen Zeitung" (2001 – 2005)
  • seit 1995 Partner in der Kölner Unternehmensberatung HMR Internationalseit
  • 1997 Regie und Konzeption für dokumentarische TV-Formate und Dokumentarfilme, u.a. "Hotel Provencal", "Riviera", "Das Gefängnis - Landsberg und die Entstehung der Republik", "Schleyer - Eine deutsche Geschichte"
  • 1999 Habilitation für Journalistik an der Universität Dortmund
  • 2000-2002 Jury-Präsident des Deutschen Fernsehpreises
  • Seit 2005 Direktor des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) in Köln, das sich mit der Erforschung der nationalen und internationalen Medienpolitik beschäftigt

Schriftenverzeichnis

I. Monographien und Editionen

  • Theoretische Publizistik. Studien zur Geschichte der Kommunikationswissenschaft in Deutschland. Berlin 1987
  • Jahrbuch Fernsehen. Hg. Vom Adolf Grimme Institut, dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik und dem Katholischen Institut für Medieninformation. Köln etc. 2017 (26. Ausgabe)
  • Das Fernsehen und sein Preis. Materialien zur Geschichte des Adolf Grimme Preises 1973 - 1993. Bad Heilbrunn 1994 (Hg.)
  • Wer beherrscht die Medien? Die 50 größten Medienkonzerne der Welt. München 1997 (Hg. zus. mit Günther Rager), 2. Aufl. 2000
  • Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six. München 1998
  • Fernsehmarkt Deutschland. Strukturen der TV-Produktion (zus. mit Jan Lingemann u. a.) Köln 2001: HMR International
  • Die Herren Journalisten. Die Elite der Deutschen Presse nach 1945. München 2002 (Hg. zus. mit Friedemann Siering)
  • Die Fernsehproduzenten. Rolle und Selbstverständnis, München 2003 (Hg. zus. mit Dieter Anschlag)
  • Schleyer. Eine deutsche Geschichte. München 2004, Neuauflage bei dtv 2007
  • Nervöse Zone. Politik und Journalismus in der Berliner Republik. München 2007
  • Grundlagen der Medienpolitik – Ein Handbuch. München 2008
  • Rundfunkpolitik und Netzpolitik. Strukturwandel der Medienpolitik in Deutschland. Köln 2013 (Hg. zus. mit Dieter Anschlag)
  • Heideggers Testament. Der Philosoph, der SPIEGEL und die SS. Berlin 2014
  • Hannover. Ein deutsches Machtzentrum. München 2016
  • Wer beherrscht die Medien? Die 50 größten Medien- und Wissenskonzerne der Welt. Köln 2017 (zus. mit Till Wäscher)

II. Aufsätze in Zeitschriften und Sammelwerken (Auswahl ab 1997)

  • Mein Feind, das Medium. Mentalität und Management im deutschen Fernsehsystem, in: Funkkorrespondenz 38/1997, S. 3ff. (auch in: Claudia Cippitelli/Axel Schwanebeck, Hg.: "Das beste Fernsehen der Welt"?, Frankfurt/M. 1997)
  • Die US-Medienkonzerne, der deutsche Fernsehmarkt und der Stand der Dinge. In: Jahrbuch Fernsehen 1997/98, S. 5ff.
  • Im Supermarkt der Wirklichkeit. Zur Ökonomie des Dokumentarfernsehens, in: Funk-Korrespondenz 45/1998, S. 3ff.
  • Das Gefühl VIVA. Über Musikfernsehen und neue Sozialdemokratie, in: Wolfgang Neumann-Braun (Hg.): Viva MTV, Frankfurt/M. 1999 (zus. mit Jan Lingemann)
  • TV-Service nach Maß: Zukunft der Spartenkanäle. In: journalist 12/1998, S. 12ff. (zus. mit Jan Lingemann)
  • Qualität und Akzeptanz. Für ein realistisches Modell der Fernsehproduktion, in: Funk-Korrespondenz 38/1999, S. 3ff.
  • Was ist modernes Fernsehen? In: Die Woche vom 19.09.1999
  • Kalte Macher. Die politische Klasse im Netz der Medienkonzerne, in: Die Woche vom 24.12.1999
  • In einer Zeit ohne Opposition. Zur Politik der Medienkonzerne, in: Funk-Korrespondenz 3/2000, S. 3ff.
  • Die USA in der deutschen Medientheorie, in: Merkur, Sonderheft 617-618/2001, S. 855ff.
  • Das öffentliche Phantom. Leo Kirch wird 75, in: Der Tagesspiegel vom 21.10.2001
  • Das Kartell der Inkompetenz. Über Kirch, das ZDF und das Debakel der deutschen Medienpolitik (Interview), in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 10.02.2002
  • Die Rolle des SD-Personals in der Nachkriegszeit. Zur nationalsozialistischen Durchdringung der Bundesrepublik, in: Mittelweg 36, 2/2002 (auch in: Michael Wildt, Hg., Nachrichtendienst, politische Elite und Mordeinheit, Hamburg 2003
  • Eine Nullmessung. Zur Verfassung der Medienpolitik in Deutschland, in: epd-medien 91/2002
  • Das Problem des Elite-Journalismus, in: Lutz Hachmeister/Fiedemann Siering (Hg.): Die Herren Journalisten. Die Elite der deutschen Presse nach 1945, München 2002
  • Die Ökonomie des Dokumentarfilms (mit Jan Lingemann), in: Georg Feil (Hg.): Dokumentarisches Fernsehen. Eine aktuelle Bestandsaufnahme, Konstanz 2003, S. 18-41
  • Das Ende der Rundfunkpolitik (zus. mit Kai Burkhardt/ Claudia K. Huber) In: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 9-10/2009)
  • Konkrete Kommunikationsforschung, In: Publizistik (12/2008)
  • Zurück zum Journalismus, in: epd medien Heft  40-41/2008, S. 25-31 (Rede zur Verleihung des Wächterpreises der Tagespresse, Frankfurt/M.)
  • Das Ende der Rundfunkpolitik, Genese, Akteure und Widersprüche der Medienpolitik in Deutschland (mit Kai Burkhardt und Claudia K. Huber), in: Jahrbuch Fernsehen 2009, hrsg. vom Adolf Grimme Institut, dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik und dem Katholischen Institut für Medieninformation, S. 38 – 51
  • Oft ganz erstaunliches Glück. Zum Tod von Elisabeth Noelle-Neumann (mit Sabine Sasse), in. Funk-Korrespondenz, Heft 14/ 2010, S. 5 – 9
  • Vorwort, in: Stefan Krings: Hitlers Presschef. Otto Dietrich (1897 – 1952). Eine Biographie. Göttingen 2010
  • Meine Jahre mit der ARD, in: ARD-Jahrbuch 42 (2010), Baden-Baden, S. 15 – 20
  • Das Fallmanagement der Begriffe. Sprachen und Medien des Politischen (mit Anna Katharina Meßmer und Kai Burkhardt), in: Funk-Korrespondenz Heft 36/2012, S. 3 – 10
  • Rundfunkpolitik und Netzpolitik. Zum Strukturwandel der Medienpolitik in Deutschland (mit Thomas Vesting), in: Funk-Korrespondenz  Heft 13/2011, S. 3 – 11
  • Die Frage nach der Medienevolution, in: Funk-Korrespondenz, Heft  20/2013, S.3 – 10
  • Vorwort, in: Jasmin Siri/ Katarina Seßler: Twitterpolitik. Politische Inszenierungen in einem neuen Medium, Berlin: Institut für Medien- und Kommunikationspolitik 2013, S. 2 – 7
  • Journalismus als „creative industry“? Medienpolitische Möglichkeiten und kreativwirtschaftliche Strategien (mit Leonard Novy und Orkan Torun), in: Matthias Machnig/ Dirk Kiefer (Hg.): Das Bauhaus kommt aus Thüringen. Kreativwirtschaft jenseits der Metropolen, Köln/Weimar/Wien 2013, S.93 – 109
  • Nachwort zur Taschenbuchausgabe, in: Lutz Hachmeister: Heideggers Testament, Berlin: Ullstein-TB 2015, S. 342 – 348
  • Es gibt keine digitale Gesellschaft. Anmerkungen zu einem politischen Phantom, in: Jahrbuch Fernsehen 2015, S. 14 – 21 (zuerst gekürzt in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 01. Juni 2015)
  • Erinnnerung  an Rudolf Augstein: Wie wär es denn mit zweimal in der Woche?, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom  29.02.2016
  • Von der Zeitungsstadt zur Digitalwirtschaft, in: Peter de Mendelssohn: Zeitungsstadt Berlin, Neuauflage 2017, Berlin: Ullstein (mit Leif Kramp und Stephan Weichert), S.  690 – 748
  • Die deutsche Medienindustrie löst sich auf. Das neue Ranking der größten Medien- und Wissenskonzerne der Welt (mit Till Wäscher), in: Medienkorrespondenz 2017, Heft 2/3, S. 3 – 16
  • Ersatzkaiser und „Super-Horst“. Der Bundespräsident als politische und journalistische Figur: eine Diskussion (mit Ulrike Winkelmann, Karl-Rudolf Korte und Jürgen Trittin), in: Medienkorrespondenz Heft 5/2017, S.  3 – 20
  • Kybernetik und Sozialismus, Präzision und Unsicherheit, in: Medienkorrespondenz, Heft 20/2017, S.  3- 4

III. Filmographie (Auswahl)

  • 1996 Der Bauch des Fernsehens. Cannes – die größte Fernsehmesse der Welt (Dokumentarfilm mit Freddie Röckenhaus und Petra Höfer)
  • 1997/98 mondän!, (6-teilige Dokumentation zusammen mit Petra Höfer und Freddie Röckenhaus; Konzeption der Reihe und Co-Regie), Nominierungen der Reihe für den Adolf Grimme Preis und den Deutschen Kamerapreis
  • 1999/2000 Hotel Provençal. Aufstieg und Fall der Riviera. (Dokumentation), Nominierung Beste Dokumentation Adolf Grimme Preis
  • 2002 Das Gefängnis. Landsberg und die Entstehung der Republik. (Dokumentation)
  • 2003 RIVIERA (4-teilige Dokumentation nach Klaus und Erika Manns "Buch von der Riviera")
  • Schleyer. Eine deutsche Geschichte. (Dokumentarfilm), Adolf Grimme Preis mit Gold 2004, Publikumspreis beim Grimme-Preis 2004, Nominierung für den Schnitt (Guido Krajewski) beim Deutschen Kamerapreis 2004
  • 2005 Das Goebbels Experiment (Dokumentarfilm; zus. mit Michael Kloft)
  • 2006 Ich, Reich-Ranicki (Dokumentarfilm; zus. mit Gerd Scobel), Nominierung Bester Dokumentarfilm Deutscher Fernsehpreis 2007
  • 2008 Freundschaft! – Die Freie Deutsche Jugend (Dokumentarfilm) Auszeichnung: Deutscher Fernsehpreis 2009, beste Dokumentation
  • 2008 Revolution! Das Jahr 1968 (Dokumentarfilm; zus. mit Stefan Aust)
  • 2009 Der wirkliche Amerikaner - Joe McCarthy (Doku-Drama in Produktion, Regie und Co-Autor)
  • 2009 Drei Sterne (Dokumentarfilm in Produktion)
  • 2010 Die Köche und die Sterne (Dokumentarfilm)
  • 2011 Sozialdemokraten. 18 Monate unter Genossen (Dokumentarfilm)
  • 2011 Auf der Suche nach Peter Hartz (Dokumentarfilm)
  • 2015 Der Hannover-Komplex (Dokumentarfilm)
  • 2017 Wallraff war hier (Dokumentarfilm)