Der Einstieg: Journalistik (BA)

Praktisch, multimedial und mit flexiblen Anschlussmöglichkeiten: Dafür steht der Bachelor (BA) Journalistik. Der BA Journalistik dauert 8 Semester. Die letzten zwei Semester verbringen die Studierenden im Volontariat. Insgesamt müssen im Bachelor-Studium 240 Leistungspunkte (Credit Points) erworben werden. Auf jedes Semester entfallen somit 30 Leistungspunkte. Das Studium führt zum Abschluss "Bachelor of Arts".

Das Studium ist in 18 Module gegliedert. Diese Module verteilen sich auf Studieninhalte in der Journalistik, ein Komplementärfach, die multimediale Lehrredaktion und das einjährige Volontariat mit Begleitseminaren. Die Module beziehen sich thematisch aufeinander und ergänzen sich. Jedes Modul besteht aus mehreren Veranstaltungen. In der Regel erfolgt abschließend eine Modulprüfung.

Im kommunikationswissenschaftlichen Teil lernen die Studierenden wissenschaftliches Arbeiten und erforschen aktuelle Fragestellungen. Die dazugehörigen Module ermöglichen einen Anschluss an verschiedene Masterprogramme – natürlich auch an unseren eigenen Master Journalistik.

Im praktischen Teil des Studiums lernen die Studierenden, in allen Medien zu arbeiten, sei es Online, Social Media, Fernsehen, Radio oder Print. Kern hierbei ist unsere multimediale Lehrredaktion. Hier lernen die Studierenden Redaktionsabläufe, Teamarbeit und journalistisches Handwerk in der Praxis und verantworten die institutseigenen Publikationen.

Jeder Studierende wählt ein zweites Fach, ein Komplementärfach. Hier werden mindestens 30 Leistungspunkte erworben. Das Komplementärfach kann aber auch je nach Wunsch weiter ausgebaut werden.

Im sechsten Semester schreiben die Studierenden unter anderem ihre Bachelorarbeit. Im 7. und 8. Semester folgt ein zwölfmonatiges integriertes Volontariat in einer Redaktion, das vom Institut für Journalistik vermittelt wird. 


Studieninhalte

Journalisten haben eine öffentliche Aufgabe. Um diese Aufgabe auszufüllen, braucht es kluge, gut qualifizierte, mutige Frauen und Männer. Unser Ziel ist es, diese Journalistinnen und Journalisten auszubilden. Anders als andere Ausbildungsinstitutionen halten wir nichts von der Vermischung von Journalismus und PR. Das Ziel des Studiengangs ist es, Journalistinnen und Journalisten auszubilden, die für die Arbeit in aktuell berichtenden Medien qualifiziert sind. Der Schwerpunkt liegt auf einer breit gefächerten Qualifizierung.

Sie lernen bei uns:

  • Die Journalistik als Wissenschaft kennen
  • Medienrecht und normative Grundlagen des Journalismus
  • Medienökonomie in Zeiten der Digitalisierung
  • Internationalen Journalismus, internationale Mediensysteme und journalistische Kulturen
  • Journalistische Ethik
  • Konfliktsensitiven Journalismus
  • Ressortspezifisches Arbeiten
  • die Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte zu verstehen und einem Publikum journalistisch zugänglich zu machen    

Zum Schwerpunktfach Journalistik kommen Lehrveranstaltungen in einem Komplementärfach. Dies ermöglicht den Studierenden die Spezialisierung in einem weiteren Fachgebiet. Im Journalistik-Studium ist interdisziplinäres Arbeiten ein unverzichtbarer Bestandteil. Studierende des Bachelor-Studiengangs Journalistik können deshalb zwischen den folgenden Komplementfächern wählen:

  • Anglistik
  • Germanistik
  • Soziologie
  • Musikwissenschaft
  • Sportwissenschaft
  • Politikwissenschaft 
  • Geschichte (Ruhr-Uni Bochum)
  • Philosophie
  • Recht (Ruhr-Uni Bochum)
  • Wirtschaft
  • Religionswissenschaft (Ruhr-Uni Bochum)
  • Katholische Theologie
  • Französisch (Ruhr-Uni Bochum)

Berufsaussichten der Absolventinnen und Absolventen

Bisher haben mehr als 1.000 Absolventinnen und Absolventen das Journalistik-Studium in Dortmund erfolgreich beendet. Nach einer Befragung sind fast 40 Prozent von ihnen für und in elektronischen Medien (Hörfunk und Fernsehen) tätig, gut 30 Prozent bei Tageszeitungen, etwa zehn Prozent in Pressestellen und der Rest bei Agenturen, Zeitschriftenredaktionen und anderswo.

Der Trend zur Freiberuflichkeit hat sich in den letzten Jahren, nicht zuletzt aufgrund der Verschlechterung der Arbeitsmarktlage, weiter deutlich verstärkt. Trotzdem hat sich das Dortmunder Modell der Journalistenausbildung am Arbeitsmarkt gut behauptet. Die Integration des Volontariats in das Studium, die breite journalistische Ausbildung in Arbeits- und Produktionstechniken, die Arbeit an konkreten Projekten und die Integration eines zweiten wissenschaftlichen Faches in das Studium führen zu einer weiterhin hohen Akzeptanz der in Dortmund ausgebildeten Journalisten.