„Journalismus und Gesellschaft“

Eine multiperspektivische Untersuchung

Welche Erwartungen sollte Journalismus in unserer Gesellschaft erfüllen und was leistet er wirklich? Diese Fragen soll die Studie „Journalismus und Gesellschaft“ unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Steinbrecher aus verschiedenen Perspektiven beantworten.

Dafür sollen neben dem Publikum auch Akteure aus den Bereichen Politik, Wirtschaft oder Sport befragt werden. Die Befragung von Technikpionieren soll darüber hinaus Aufschluss über zukunftsweisende Entwicklungen im Journalismus geben. Welche Aufgaben weisen sie dem Journalismus zu, in Zeiten des gesellschaftlichen und raschen digitalen Wandels? Was trägt Journalismus zum Funktionieren von Demokratie bei? Und wo setzt Kritik am Journalismus an?

Die Antworten auf diese Fragen sollen dem Selbstverständnis von Journalistinnen und Journalisten gegenübergestellt werden, weshalb sich die Untersuchung auch den "Medienmachern" widmet: Wo setzt für Einsteiger und erfahrene Journalistinnen und Journalisten Selbstkritk an? Und mit welchen Herausforderungen sehen sie sich konfrontiert?

 

Status quo

Mehr als 750 Teilnehmerinnern und Teilnehmer haben den Fragebogen für die Journalistenbefragung ausgefüllt. Darunter Journalistinnen und Journalisten aus allen Mediengattungen deutschlandweit. Neben erfahrenen Medienmachern wurde bereits eine Umfrage mit Volontärinnen und Volontären und Studierenden der Journalistik durchgeführt.

Auch die Meinung des Publikums wurde bereits eingeholt. Eingeschlossen in die Befragung waren Rezipientinnen und Rezipienten aller Alters- sowie Bildungsgruppen. Im nächsten Schritt werden die Erwartungen von Politikerinnen und Politikern abgefragt.

Die Auswertung der vorliegenden Umfragen läuft. Ergebnisse können demnächst an dieser Stelle eingesehen werden.

Jährliche Wiederholung

Die Studie soll jedes Jahr wiederholt werden, um Entwicklungen und Veränderungen im Journalismus markieren und analysieren zu können. Die Antworten der unterschiedlichen Gruppen von Befragten auf die gleichen Fragestellungen ermöglichen differenzierte Einblicke in das Verhältnis gesellschaftlich relevanter Gruppen zum Journalismus. Die Gegenüberstellung der Ergebnisse ermöglicht eine multiperspektivische Sicht auf die Entwicklung des Verhältnisses von Journalismus und Gesellschaft.