„Journalismus und Gesellschaft“

Eine multiperspektivische Untersuchung

Welche Erwartungen sollte Journalismus in unserer Gesellschaft erfüllen und was leistet er wirklich? Diese Fragen soll die Studie „Journalismus und Gesellschaft“ unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Steinbrecher aus verschiedenen Perspektiven beantworten: Mit ihrer Hilfe wollen wir mehr über das Selbstverständnis von Medienschaffenden erfahren.

Dazu führen wir ab dem 18. März 2019 eine Befragung von erfahrenen Journalistinnen und Journalisten durch.


Ihre Angaben werden selbstverständlich in anonymisierter Form ausgewertet und absolut vertraulich behandelt. Die Teilnahme dauert in etwa 15 Minuten.

Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Befragung verlosen wir Einladungen zu einem Diskussionsforum im Wintersemester 19/20 zum Thema der Befragung mit namhaften Vertretern aus Journalismus, Wissenschaft und weiteren gesellschaftlichen Gruppierungen sowie Fachbücher zum Thema „Journalismus und Gesellschaft“. Falls Sie an der Verlosung teilnehmen möchten, schicken Sie uns bitte per Mail Ihre Kontaktdaten an journalismusstudie(at)tu-dortmund.de

Volontärinnen und Volontäre bitten wir darum, den Fragebogen für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger auszufüllen:
https://ww2.unipark.de/uc/volontaerbefragung2019/

Der Hintergrund

Welche Erwartungen werden von unterschiedlichen Gruppen an den Journalismus gestellt? Diese Frage steht im Zentrum der Studie „Journalismus und Gesellschaft“. Und was wissen die einzelnen Gruppen von den Erwartungen der anderen?

Dazu sollen außer Journalistinnen und Journalisten vor allem Rezipientinnen und Rezipienten, Politikerinnen und Politiker, Wirtschaftsakteure sowie Technikpioniere befragt werden. Welche Aufgaben weisen sie dem Journalismus zu, in Zeiten des gesellschaftlichen und raschen digitalen Wandels? Was trägt Journalismus zum Funktionieren von Demokratie bei? Und wo setzt Kritik am Journalismus an?

Um diese wichtigen Fragen beantworten zu können, soll diese Studie jedes Jahr wiederholt werden. So können Entwicklungen und Veränderungen markiert und analysiert werden. Die Antworten der unterschiedlichen Gruppen von Befragten auf die gleichen Fragestellungen ermöglichen differenzierte Einblicke in das Verhältnis gesellschaftlich relevanter Gruppen zum Journalismus. Die Gegenüberstellung der Ergebnisse ermöglicht eine multiperspektivische Sicht auf die Entwicklung des Verhältnisses von Journalismus und Gesellschaft.