„Journalismus und Gesellschaft“

Die Volontärinnen und Volontäre im Blick

Welche Erwartungen sollte Journalismus in unserer Gesellschaft erfüllen und was leistet er wirklich? Diese Fragen soll die Studie „Journalismus und Gesellschaft“ unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Steinbrecher aus verschiedenen Perspektiven beantworten: Mit Ihrer Hilfe wollen wir mehr über das Selbstverständnis von Einsteigern in die Medienbranche erfahren.

Dafür führen wir ab dem 02. Oktober eine Befragung von Volontärinnen und Volontären durch. An der Umfrage können Sie hier teilnehmen:

>>>Hier geht es zur Umfrage<<<

Ihre Angaben werden selbstverständlich in anonymisierter Form ausgewertet und absolut vertraulich behandelt. Die Teilnahme dauert in etwa 15 Minuten.

Der Hintergrund

Welche Erwartungen werden von unterschiedlichen Gruppen an den Journalismus gestellt? Diese Frage steht im Zentrum der Studie "Journalismus und Gesellschaft". Dazu soll zunächst die Seite der "Medienmacher" näher beleuchtet werden. Wo setzt für Einsteiger und erfahrene Journalistinnen und Journalisten Selbstkritk an? Und mit welchen Herausforderungen sehen sie sich konfrontiert?

Dieser Innensicht - also den Antworten von Journalistinnen und Journalisten - soll in einem nächsten Schritt die Perspektive der Außenstehenden gegenübergestellt werden. Dafür widmet sich die Untersuchung dem Publikum sowie Akteuren aus den Bereichen Politik, Wirtschaft oder Sport. Die Befragung von Technikpionieren soll darüber hinaus Aufschluss über zukunftsweisende Entwicklungen im Journalismus geben. Welche Aufgaben weisen diese Gruppen dem Journalismus in Zeiten des gesellschaftlichen und raschen digitalen Wandels zu? Was trägt Journalismus zum Funktionieren von Demokratie bei? Und wo setzt Kritik am Journalismus an?

 

Status quo

Mehr als 750 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben den Fragebogen für die Journalistenbefragung ausgefüllt. Darunter Journalistinnen und Journalisten aus allen Mediengattungen deutschlandweit. Neben erfahrenen Medienmachern wurde bereits eine Umfrage mit Studierenden der Journalistik durchgeführt.

Auch die Meinung des Publikums wurde bereits eingeholt. Eingeschlossen in die Befragung waren Rezipientinnen und Rezipienten aller Alters- sowie Bildungsgruppen. Im November werden die Erwartungen von Politikerinnen und Politikern abgefragt.

Die Auswertung der vorliegenden Umfragen läuft. Ergebnisse können demnächst an dieser Stelle eingesehen werden.

Jährliche Wiederholung

Die Studie soll jedes Jahr wiederholt werden, um Entwicklungen und Veränderungen im Journalismus markieren und analysieren zu können. Die Antworten der unterschiedlichen Gruppen von Befragten auf die gleichen Fragestellungen ermöglichen differenzierte Einblicke in das Verhältnis gesellschaftlich relevanter Gruppen zum Journalismus. Die Gegenüberstellung der Ergebnisse ermöglicht eine multiperspektivische Sicht auf die Entwicklung des Verhältnisses von Journalismus und Gesellschaft.