Der bewährte Einstieg: Journalistik (B.A.)

Studienaufbau:

Das Bachelor-Studium Journalistik ist in 18 Module gegliedert, die in acht Semestern studiert werden. Das Studium umfasst Module in der Journalistik, ein einjähriges Volontariat und Module in Komplementfächern anderer Studiengänge. Die Module bestehen aus Teilveranstaltungen, die sich thematisch aufeinander beziehen und ergänzen. In der Regel erfolgt abschließend eine Modulprüfung. Außerdem arbeiten die Studierenden während eines Jahres in einer Lehrredaktion mit. Die Lehrredaktionen sind ein wichtiger Bestandteil des Dortmunder Studiengangs. Hier lernen die Studierenden Redaktionsabläufe, Teamarbeit und journalistisches Handwerk in der Praxis und verantworten die institutseigenen Publikationen.

Nach vier Semestern Studienzeit folgt ein zwölfmonatiges integriertes Volontariat in einem Medienbetrieb. Daran schließen sich zwei Semester an der Hochschule an, in denen u.a. die Bachelorarbeit angefertigt wird. Das Studium schließt mit einer mündlichen Prüfung ab. Insgesamt müssen im Bachelor-Studium 240 Leistungspunkte (Credit Points) erworben werden. Auf jedes Semester entfallen somit 30 Leistungspunkte. Das Studium führt zum Abschluss "Bachelor of Arts".

Studienverlaufsplan Journalistik (B.A.)


Studieninhalte:

Ziel des Studiengangs ist es, Journalistinnen und Journalisten auszubilden, die für die Arbeit in aktuell berichtenden Medien qualifiziert sind. Der Schwerpunkt liegt auf einer breit gefächerten Qualifizierung. Die Ausbildung ist mehrmedial angelegt, das heißt, sie erstreckt sich auf Zeitungen, Agenturen, Hörfunk, Fernsehen und Onlinejournalismus. Das Studium der Journalistik vermittelt eine Mischung aus Wissen und Können:

  • Grundlagen in der journalistischen Vermittlung und Produktion für Print- und elektronische Medien;
  • die Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte zu verstehen und einem Publikum journalistisch zugänglich zu machen;
  • kommunikative und soziale Kompetenzen, um in den Redaktionen und für die Redaktionen von Massenmedien erfolgreich zu arbeiten;
  • Kenntnisse über die gesellschaftlichen Zusammenhänge, um kompetent und kritisch über aktuelle Ereignisse aus verschiedenen Ereignisfeldern aus verschiedenen Blickwinkeln zu berichten;
  • Reflexionsfähigkeit und ethische Kompetenz, um Hintergründe und Kontexte von Ereignissen journalistisch aufzuarbeiten und eine kritische Haltung zum eigenen Handeln im Journalistenberuf zu entwickeln.

Das Bachelor-Studium wird in zwei Fächern absolviert. Zum Schwerpunktfach Journalistik kommen Lehrveranstaltungen zum Beispiel aus den Feldern Kultur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. So wählt jeder Studierende zusätzlich jeweils ein Komplementfach. Dies ermöglicht den Studierenden die Spezialisierung in einem weiteren Fachgebiet. Im Journalistik-Studium ist interdisziplinäres Arbeiten ein unverzichtbarer Bestandteil. Studierende des Bachelor-Studiengangs Journalistik können deshalb zwischen den folgenden Komplementfächern wählen:

  • Anglistik
  • Germanistik
  • Soziologie
  • Musikwissenschaft
  • Sportwissenschaft
  • Politikwissenschaft (Ruhr-Uni Bochum und Uni Duisburg-Essen)
  • Geschichte (Ruhr-Uni Bochum)
  • Philosophie
  • Recht (Ruhr-Uni Bochum)
  • Wirtschaft
  • Religionswissenschaft (Ruhr-Uni Bochum)
  • Katholische Theologie
  • Französisch (Ruhr-Uni Bochum)

Berufsaussichten der Absolventinnen und Absolventen

Bisher haben mehr als 1.000 Absolventinnen und Absolventen das Journalistikstudium in Dortmund erfolgreich beendet. Nach einer Befragung sind fast 40 Prozent von ihnen für und in elektronischen Medien (Hörfunk und Fernsehen) tätig, gut 30 Prozent bei Tageszeitungen, etwa zehn Prozent in Pressestellen und der Rest bei Agenturen, Zeitschriftenredaktionen und anderswo. Der Trend zur Freiberuflichkeit hat sich in den letzten Jahren, nicht zuletzt aufgrund der Verschlechterung der Arbeitsmarktlage, weiter deutlich verstärkt.Trotzdem hat sich das Dortmunder Modell der Journalistenausbildung am Arbeitsmarkt gut behauptet. Die Integration des Volontariats in das Studium, die breite journalistische Ausbildung in Arbeits- und Produktionstechniken, die Arbeit an konkreten Projekten und die Integration eines zweiten wissenschaftlichen Faches in das Studium führen zu einer weiterhin hohen Akzeptanz der in Dortmund ausgebildeten Journalisten.