Die Referenten der Jubiläumsveranstaltung

 

Tom Buhrow ist seit Juli 2013 Intendant des Westdeutschen Rundfunks. An der Universität Bonn studierte er Geschichte, Politologie und Rheinische Landeskunde. Anschließend schrieb
er für diverse Tageszeitungen. 1985 volontierte Buhrow beim WDR und war anschließend als Redakteur unter anderem am Aufbau der Nach-
richtensendung West 3 aktuell beteiligt.
Er arbeitete für die Tagesschau und moderierte die Aktuelle Stunde im WDR Fernsehen. Bevor er 2002 Studioleiter des ARD Studios Washington wurde, arbeitete Buhrow als Korrespondent für die ARD in Washington und Paris. Von 2006 bis 2013 moderierte er die ARD Tagesthemen.


Peter Brors ist stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts und Leiter der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten.
Der Diplom-Kaufmann hat selbst die Georg von Holtzbrinck-Schule absolviert und im Oktober 1995 seine Karriere beim Handelsblatt begonnen;
zunächst als Redakteur und Reporter, später als Chefreporter. Von Februar 2007 bis Januar 2008 war er beim manager magazin als Korrespondent für Unternehmensthemen tätig, bevor er im Februar 2008 zum stellvertretenden Chefredakteur des Handelsblatts berufen wurde. Im Mai 2013 übernahm er die Leitung der Georg von Holtz-
brinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten und war drei Jahre Personalchef der Verlagsgruppe Handelsblatt, bevor er im März 2016 als stellvertretender Chefredakteur an seine alte Wirkungsstätte beim Handelsblatt
zurückgekehrt ist.


Prof. Dr. Andrea Czepek ist Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Jade Hochschule Wilhelmshaven und seit 2003 dort Professorin für Journalismus. Sie studierte am Institut für Jour-
nalistik der TU Dortmund und absolvierte ein Zeitungsvolontariat. Nach anschließenden Aufenthalten in Paris und Afrika war sie von 1992 bis 1996 in den USA als freie Journalistin und als Assistentin an der University of Wyoming tätig, wo sie auch einen Master of Arts in International Studies erwarb. Von 1996 bis 2001 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Journalistik in Dortmund und promovierte dort zum Thema Pressefreiheit in Sambia. Anschließend war sie Redakteurin bei „Buchreport“, einem Fachmagazin für die Buch- und Verlagsbranche. Seit einigen Jahren ist Andrea Czepek neben der Tätigkeit an der Jade Hochschule Gutachterin bei der ZEvA und beim Wissenschaftsrat. Sie ist Mitherausgeberin der Reihe „Journalismus aktuell“ im Nomos Verlag. Zusammen mit Eva Nowak und Melanie Hellwig gab sie 2009 das ECREA-Buch „Press Freedom and Pluralism in Europe“ heraus.


Peter Limbourg ist Intendant der Deutschen Welle. Er studierte Rechtswissenschaften in Bonn. Von 1988 bis 1989 volontierte er bei der Deutschen Fernsehnachrichten Agentur (DFA) in Bonn und London. Nach einer Station als Reporter in der DDR war er seit 1990 als Europa- und NATO-
Korrespondent für die DFA und SAT.1 in Brüssel tätig. 1996 übernahm er das Bonner Büro von ProSieben, 1999 wurde er zum Co-Chefredakteur von N24 und Politikchef von ProSieben berufen, 2001 zusätzlich auch von SAT.1. In den Jahren 2004/05 und 2008/09 arbeitete Limbourg als Geschäftsführer von Pool TV. Zwischen 2008 und 2010 verantwortete er als alleiniger Chefredak-
teur das Programm von N24. Seit 2008 war er Hauptmoderator der SAT.1 Nachrichten, seit 2010 Informationsdirektor von ProSiebenSat.1 TV Deutschland. Limbourg ist seit Oktober 2013 Intendant der Deutschen Welle.


Prof. Robert G. Picard ist international anerkannter Experte auf den Gebieten der Medienökonomie und Medienpolitik. Er ist lang-
jähriger Mitarbeiter des Reuters Instituts der Universität Oxford, lehrt an der Kennedy School der Universität Havard und ist Fellow der Royal Society of Arts. Außerdem beteiligt er sich am Information Society Projekt der Universität Yale. Professor Picard hat an der Universität von Missouri promoviert und lehrt seit vier Jahrzehnten an europäischen und nordamerikanischen Universitäten. Er ist Autor oder Herausgeber von 32 Büchern und hat die Fachzeitschriften Journal of Media Business Studies und The Journal of Media Economics als Editor betreut. Als Berater hat Picard sowohl mit Regierungen und internationalen Organisationen wie der UNESCO und der Europäischen Kommission als auch mit zahlreichen Medienunternehmen zusammengearbeitet.


Frank Plasberg ist Moderator der ARD-Polittalk-
sendung „Hart aber fair“. Er volontierte bei der Schwäbischen Zeitung. Anschließend war er Polizeireporter und Redakteur bei der Münchner Abendzeitung. Es folgte ein Abstecher an die Uni Köln: Studium der Theaterwissenschaft, Politik und Pädagogik (nicht abgeschlossen). Beim SWF3 startete die Karriere des Radiomoderators. 1987 dann der Wechsel zum Fernsehen. Er moderierte für die nächsten 15 Jahre die „Aktuelle Stunde“ im WDR-Fernsehen. Zwischenzeitlich übernahm Plasberg zusätzlich die Redaktionsleitung. Gemeinsam mit dem Produzenten Jürgen Schulte entwickelte er den Polit-Talk „Hart aber fair“, der seit 2007 wöchentlich in der ARD ausgestrahlt wird. 2008 startete seine monatliche Talkshow „plasberg persönlich“ im WDR-Fernsehen.


Gemma Pörzgen ist freie Journalistin in Berlin.
Sie studierte Politikwissenschaften, Slawistik und Osteuropäische Geschichte. Schon während des Studiums arbeitete sie freiberuflich als Journalistin, unter anderem in Paris und in Südafrika. Nach dem Volontariat bei der Frankfurter Rundschau arbeitete Pörzgen dort einige Jahre als Nach-
richtenredakteurin mit Osteuropa-Schwerpunkt. Außerdem war sie als Südosteuropa-Korrespon-
dentin für die FR und andere Printmedien in Belgrad tätig. Anschließend arbeitete Pörzgen als Nahost-Korrespondentin für die FR und die Stutt-
garter Zeitung in Israel/Palästinensergebiete. 2007 erschien ihr Buch "Gasprom. Die Macht aus der Pipeline". 2011 wurde sie "Grenzgänger-Stipen-
diatin" der Robert-Bosch-Stiftung mit einem Buchprojekt.


Mercedes Riederer ist Chefredakteurin Hörfunk des Bayerischen Rundfunks (BR). Sie studierte Französisch an der Sorbonne in Paris.
Anschließend begann sie im Jahr 1972 ihre Redakteursausbildung an der Deutschen Journalistenschule. Als freie Mitarbeiterin arbeitete Riederer unter anderem beim SWF im Landes-
studio Rheinland-Pfalz und beim Bayrischen Rundfunk in den Redaktionen Zeitfunk, Schulfunk, Jugendfunk und Politik. Parallel zog es sie zurück in den Hörsaal. An der Ludwig-Maximilians-Unver-
sität in München schloss sie 1978 ihr zweites Studium in Geschichte und Spanisch ab. Der BR übernahm sie folglich als Redakteurin in der Redaktion Jugendfunk. 1994 wurde Riederer Leiterin und Geschäftsführerin der Deutschen Journalistenschule. Seit 2002 ist sie Chefredakteurin beim Bayrischen Rundfunk
im Bereich Hörfunk.


Jochen Wegner ist Chefredakteur von ZEIT Online. Der studierte Physiker und Philosoph begann seine Laufbahn als Wissenschaftsjournalist und arbeitete für die taz, GEO, SPIEGEL Special und den WDR.
Als stellvertretender Leiter des Ressorts „Forschung & Technik“ bei FOCUS schrieb er zahlreiche Titelbeiträge, etwa über das Internet, die Universitätsandschaft, die Börse, über Zufall und Faulheit. 2006 wurde Wegner Chefredakteur von FOCUS Online, seit 2009 war er zudem als Geschäftsführer von Tomorrow Focus Media zuständig für innovative Projekte wie „nachrichten.de“. Er ist Gründer von „mag10“,
einer Plattform für Design, Verbreitung und Vermarktung von Tablet-Medien. Zudem arbeitete er als Strategieberater für Verlage und Startups. Jochen Wegner hat die Kölner Journalistenschule absolviert und 1994 „jonet“ gegründet, das größte deutschsprachige Journalistenforum.


Prof. Dr. Claus Eurich ist Professor am Institut für Journalistik der TU Dortmund. Zu seinen Schwer-
punkten in Forschung und Lehre zählen Ethik, Kommunikationstheorien, Medientheorien, Kulturtheorien und Friedensjournalismus. Er hat Kommunikationswissenschaften, Ethnologie und Politologie studiert und promovierte 1976 zum Thema „Politische Meinungsführung“. 1979 wurde Claus Eurich habilitiert. Claus Eurich ist seit 1976 am Institut für Journalistik und war am Aufbau des Journalistikstudiengangs beteiligt.                


Prof. Dr. Susanne Fengler ist Professorin für Internationalen Journalismus am Institut für Journalistik der TU Dortmund. Außerdem ist sie Wissenschaftliche Leiterin und Geschäftsführerin des Erich-Brost-Instituts für internationalen
Journalismus. Sie studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Freien Universität Berlin und an der Columbia University, New York. Von 1996 bis 2000 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin am Lehrstuhl für Journalismus und Redaktionelles Management. Sie promovierte 2001. Von 2004 bis 2006 war Susanne Fengler Oberassistentin am Institut für Publizistik-
wissenschaften und Medienforschung (IPMZ) der Universität Zürich. Seit 2008 arbeitet und lehrt sie an der TU Dortmund.


Prof. Dr. Michael Steinbrecher hat seit 2009 die Professur für Fernseh- und Crossmedialen
Journalismus am Institut für Journalistik der TU Dortmund inne. Seitdem leitet er auch den
TV- Lernsender nrwision. Er begann seine journa-
listische Karriere beim ZDF. Als Moderator der Diskussionssendung „Doppelpunkt” (1987 bis 1992) erhielt er zahlreiche renommierte
Auszeichnungen, u.a. den Grimme-Preis (1989).
Als gesellschaftspolitischer Journalist arbeitete er zudem als Redakteur, Filmemacher und Moderator für das Polit-Magazin „Frontal“ und die Sende-
reihen „37Grad“ und „ZDF.Reportage“. Über 20 Jahre war Steinbrecher zudem als Sportjournalist tätig und moderierte in dieser Funktion von 1992 bis 2013 das „aktuelle sportstudio“. Außerdem arbeitete er als Moderator und Kommentator bei Großveranstaltungen wie Olympische Spiele, Fußball-Welt- und Europameisterschaften. Seit Januar 2015 moderiert er die gesellschafts-
politische Talkshow „Nachtcafé“ im SWR.