40 Jahre Journalistik in Dortmund: Vom Modellversuch zum Institut für Journalistik mit acht Studiengängen

1972

  • Der Beirat für die Studienreform beim Ministerium für Wissenschaft und Forschung in Nordrhein-Westfalen lässt sich durch eine Beratergruppe von Vertretern aus Wissenschaft und Praxis einen Vorschlag für den Studiengang „Journalistik“ vorlegen.

1973

  • Bei der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung wird ein Modellversuch eines hochschulgebundenen, die Praxis integrierenden Studiengangs „Journalistik“ beantragt.

1975

  • Die Planungskommission Journalistik (bestehend aus je neun vom Landesminister für Wissenschaft und Forschung berufenen Vertretern der beruflichen Praxis und der Hochschulen des Landes sowie ein Projektleiter) nimmt die Tätigkeit auf.

1976

  • Die Planungskommission bestimmt mit Dr. Claus Eurich, Dr. Frauke Höbermann und Dr. Siegfried Weischenberg die Projektgruppe Journalistik, die in Zusammenarbeit mit dem Projektleiter Dr. Kurt Koszyk die Aufnahme des Studienbetriebs vorbereitet. Mit zunächst 50, entsprechend den ZVS-Kriterien ausgewählten Studierenden, beginnt im WS 19767/77 der Lehrbetrieb.

1977

  • Mit Prof. Dr. Kurt Koszyk wird die erste Professur besetzt. Die weiteren Berufungen (Prof. Dr. Udo Branahl, Prof. Dr. Jürgen Heinrich, Prof. Dr. Gerd G. Kopper, Prof. Dr. Ulrich Pätzold, Prof. Dr. Siegfried Weischenberg) folgen bis 1979.
  • Ernennung von Dr. Karl Bringmann (1912-1994) zum Honorarprofessor.

1978

  • Verleger- und Journalistenverbände schaffen die Rahmenvereinbarung für ein Volontärspraktikum. Ab 1978 stellen zunächst die Tageszeitungen 35 Plätze zur Verfügung. Später folgen WDR und Deutsche Welle.

1979

  • Habilitation von Dr. Claus Eurich.

1984

  • Aufgrund einer entsprechenden Ordnung wird der Studiengang Journalistik als eigenständige wissenschaftliche Einrichtung in das Institut für Journalistik umorganisiert.
  • Berufung von Prof. Dr. Günther Rager als Nachfolger von Siegfried Weischenberg.

1985

  • Verleihung der ersten Ehrenpromotion an Will Schaber – New York (1905 – 1996).
  • Habilitation von Dr. Gerd Würzberg.

1986

  • Ernennung von ZDF-Justitiar Dr. Ernst Fuhr zum Honorarprofessor.

1991

  • Gründung von „InDopendent“, der ersten unabhängigen Campus-Zeitung in Deutschland.
  • „InDopendent“ erscheint während des Semesters vierzehntägig in einer Auflage von 25.000 Exemplaren und finanziert sich maßgeblich durch Anzeigen.
  • Eröffnung des Erich-Brost-Instituts für Journalismus in Europa.
  • Prof. Dr. Kurt Koszyk geht in den Ruhestand.

1992

  • Ernennung von Dr. Hans Bohrmann zum Honorarprofessor.

1996

  • Habilitation von Dr. Elisabeth Klaus.

 1998

  • „DO1 – Das UniVerselle StadtFernsehen in Dortmund“ geht auf Sendung und bringt einmal die Woche ein halbstündiges Magazin.
  • Habilitation von Dr. Bernd Blöbaum.

 1999

  • Das Campus-Radio „eldoradio*“ sendet in Dortmund. Es ist am Institut für Journalistik angesiedelt, eine Mitarbeit in der Redaktion ist Teil der journalistische Ausbildung.

2000

  • Die erste Online-Lehrredaktion des Instituts veröffentlicht mit „donews“ ein lokales Online-Magazin im Internet.

2001/2002

  • Das Erich-Brost-Haus wird 2001/2001 erbaut. Unter seinem Dach befindet sich das Erich-Brost-Institut für Journalismus in Europa. Prof. Dr. Gerd G. Kopper ist bis 2006 der wissenschaftliche Leiter der Einrichtung.

2003

  • Der Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus startet erstmalig im Wintersemester 2003/04.

2004

  • Dipl.-Chem. Holger Wormer wird ans IJ berufen und leitet den Studiengang Wissenschaftsjournalismus.

2006

  • Prof. Dr. Jürgen Heinrich und Prof. Dr. Gerd G. Kopper gehen in den Ruhestand.
  • Berufung von Dr. Frank Lobigs auf die Professur für Medienökonomie.
  • Verleihung der Ehrenpromotion an Fritz Pleitgen. Pleitgen war von 1995 – 2007 Intendant des Westdeutschen Rundfunks.

 2007

  • Der erste Bachelorjahrgang Journalistik nimmt im Wintersemester 2007/08 das Studium auf.

2008

  • Prof. Dr. Ulrich Pätzold geht in den Ruhestand.
  • Dr. Susanne Fengler wird auf die Professur für Internationalen Journalismus berufen und übernimmt die wissenschaftliche Leitung des Erich-Brost-Instituts.

 2009

  • Berufung von Dr. Michael Steinbrecher auf die Professur für Fernseh- und Videojournalismus und Dr. Klaus Meier auf die Professur für crossmediale Entwicklungen des Journalismus.
  • Das Pilotprojekt „Ausbildungs- und Erprobungsfernsehen in NRW" geht an den Start (ab 2010 "nrwision"). Das IJ entwickelt und betreibt den TV-Lernsender, der von der Landesanstalt für Medien (LfM) NRW gefördert wird.

2010

  • Prof. Dr. Günther Rager geht in den Ruhestand.
  • Gemeinsam mit dem Institut für Musik und Musikwissenschaft bietet das IJ erstmalig den Studiengang Musikjournalismus an.

2011

  • Prof. Dr. Udo Branahl geht in den Ruhestand.
  • Prof. Dr. Klaus Meier wechselt an den Lehrstuhl für Journalistik I der Katholischen Universität Eichstätt.
  • Der TV-Lernsender „nrwision“ geht in den Regelbetrieb.
  • Der erste Masterjahrgang Journalistik startet im Wintersemester 2011/12.

2012

  • Dr. Tobias Gostomzyk wird auf die Professur für Medienrecht berufen.
  • Der Masterstudiengang Musikjournalismus startet.

 2013

  • Dr. Henrik Müller wird Professor für Wirtschaftspolitischen Journalismus.
  • Der Studiengang Wirtschaftspolitischer Journalismus startet zum Wintersemester 2013/2014.

 2016

  • Dr. Wiebke Möhring wird ans Institut für Journalistik berufen. Sie übernimmt die Professur für Online- und Printjournalismus.
  • Der Studiengang Journalistik wird 40 Jahre alt.