nrwision ist ein einzigartiger Fernsehsender mit einem einzigartigen Programm - produziert von Menschen aus ganz Nordrhein-Westfalen. Der TV-Lernsender wird von der Landesanstalt für Medien NRW gefördert.
Die Programmverantwortung liegt beim Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund - unter der Leitung von Journalistik-Professor Michael Steinbrecher.

Seit 2009 ist nrwision auf Sendung und wird über das digitale Kabelnetz und per Livestream in ganz Nordrhein-Westfalen verbreitet. Studierenden, Auszubildenden und engagierten Bürgergruppen bietet der Sender die Möglichkeit, ihre eigenen Fernsehproduktionen landesweit auszustrahlen. Studenten des Instituts für Journalistik übernehmen dabei die Programmverantwortung unter Leitung von Chefredakteur Stefan Malter.

Viele Redaktionen, Filmemacher und Bürgergruppen machen schon jetzt bei nrwision mit. Wöchentlich bietet der Sender zwölf Stunden frisches Programm. Nach der Ausstrahlung sind alle Videos online in der Mediathek von nrwision zu sehen.

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Der Medien-Doktor ist ein Monitoring-Projekt von Journalisten für Journalisten, angesiedelt am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der Technischen Universität Dortmund. Mit Hilfe eines Gutachterpools aus Journalisten beurteilt der Medien-Doktor mehrmals pro Woche medizinjournalistische Beiträge in Print-, Hörfunk-, Fernseh- und Online-Medien - und zwar immer nach einem bestimmten Kriterienkatalog, den schon internationale Vorläuferprojekte wie das US-amerikanische HealthNewsReview.org anwenden. Gemeinsam ist diesen medizinjournalistischen Kriterien die starke Orientierung an dem, was Leser, Zuhörer und Zuschauer an Informationen benötigen, um sich ein vollständiges Bild über eine medizinische Therapie, eine Behandlungsart, ein medizinisches Produkt oder einen diagnostischen Test zu machen. Diese international erprobten medizinjournalistischen Kriterien ergänzt der deutsche Medien-Doktor durch allgemeinjournalistische Kriterien. Die Ergebnisse der journalistischen Gutachten werden auf der Website www.medien-doktor.de präsentiert.

Mit dem Medien-Doktor UMWELT wird das Projekt nun auch auf die Umweltberichterstattung ausgedehnt.

Parallel dazu veranstaltet der Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus regelmäßig eine Lehrveranstaltung, in der darüber diskutiert, was Qualität in der Medizinberichterstattung ausmacht und wie der Medien-Doktor verbessert werden kann.

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Das Institut für Journalistik der TU Dortmund bietet in Kooperation mit dem Institut für Medienwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und dem Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Duisburg-Essen ein Graduiertenkolleg für deutsche und internationale Doktoranden an. Nachwuchswissenschaftler durchlaufen auf dem Weg zur Promotion ein strukturiertes Forschungs- und Lehrprogramm. Die School of International and Intercultural Communication (SIIC) ist am Erich-Brost-Institut angesiedelt und wird von Prof . Susanne Fengler geleitet. 

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Unter Leitung von Prof. Dr. Susanne Fengler forscht das Team des Erich-Brost-Instituts für internationalen Journalismus seit 2010 über Medienselbstkontrolle und Medienverantwortung im internationalen Vergleich. Startpunkt war das von der EU im 7. Forschungsrahmenprogramm mit 1,5 Mio. Euro geförderte EBI-Projekt "Media Accountability and Transparency in Europe" (MediaAcT), bei dem das EBI-Team in 12 west- und osteuropäischen Ländern sowie zwei arabischen Vergleichsstaaten u.a. die Einstellungen von Journalisten zum Thema Medienkritik und Medienselbstkontrolle repräsentativ untersucht hat. Aus diesem EU-Projekt sind zwei internationale Buchpublikationen und zahlreiche Aufsätze in deutschen und internationalen Fachzeitschriften hervorgegangen. Die Ergebnisse des Projekts flossen in die Beratungen der EU High-Level Group on Media Freedom and Pluralism ein und wurden seither bei Einladungen zu zahlreichen Gastvorträgen in der ganzen Welt – von China bis Brasilien, von Norwegen bis Kairo – präsentiert.

Nun geht das MediaAcT-Projekt in die nächste Runde: Gemeinsam mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erstellt das EBI derzeit das erste "European Handbook of Media Accountability", das Forschungsberichte zum Status quo der Medienselbstregulierung in allen EU-Ländern sowie der Schweiz, Israel, Russland und der Türkei enthält. Das Handbuch wird Anfang 2016 bei Ashgate erscheinen. Parallel dazu setzt das EBI seine Aktivitäten zur Förderung von Media Accountability in Transformationsländern fort: Gefördert durch das Auswärtige Amt, findet 2014/2015 in Tunis ein Pilotprojekt zur Etablierung von Ombudsleuten in tunesischen Redaktionen statt.

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Wofür brauchen wir Journalismustheorien? Was können und dürfen eigentlich Journalisten-Roboter? Und wie funktionieren die neuesten PR-Strategien? Wissenschaftler und Journalisten wollen auf der EJO-Website solche und weitere Fragen beantworten.

Auswahlkriterium für die Themen ist die Relevanz für die journalistische Praxis. In drei bis vier Beiträgen pro Woche stellen Autoren neueste Erkenntnisse aus Medien- und Kommunikationsforschung vor, analysieren aktuelle Medienentwicklungen oder denken über medienethische Themen nach. Und das alles in verständlicher Sprache, verträglicher Länge und oft mit länderübergreifendem Blick.

Das EJO-Netzwerk verbindet einige führende westliche und herausragende ost- europäische Journalismus-Institute wie das Reuters Institute in Oxford, die School of Journalism an der Oregon University, die Journalismus-Institute an der Karls-Universität in Prag und an der Universität Breslau.

Die insgesamt elf europäischen und US-amerikanischen Partnern helfen mit Artikel-Übersetzungen und gemeinsamen Rechercheprojekten dabei, Interessantes auch aus anderen Ländern aufzuspüren: Ein deutsch- amerikanischer Vergleich der Gesetzgebung zu Whistleblowern etwa fragte: „Was wäre, wenn Edward Snowden Deutscher wäre?“. Gemeinsam mit den EJO-Partnern analysiert das Dortmund-Team derzeit die Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt in verschiedenen europäischen Ländern.

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